#WL-Blog KW31/17

Die Sommerruhe neigt sich mehr und mehr dem Ende entgegen und so sind nicht nur die Straßen rund um Frankfurt wieder voller, sondern auch der Handelstisch bei Walter Ludwig im Büro füllte sich zunehmend. Braungebrannte Händler starten in den Alltag und erwecken den Bondmarkt in der Firma wieder zum Leben.

Im Groben ähneln die Themen jedoch der vorangegangenen Woche. Im Mittelpunkt stehen weiterhin der südamerikanische Staat Venezuela mit den politischen Unruhen im sozialistischen System und die undurchsichtige Lage in der deutschen Automobilbranche.

Die Gesamtsituation in Venezuela wurde von den Anlegern weiterhin sehr sensibel behandelt. Jede neue Nachricht über die politische oder wirtschaftliche Lage in dem Land hatte sofortigen Einfluss auf die Kurse.

Obwohl weiterhin täglich neue Enthüllungen in der Autoaffäre auftauchten und sogar ein „Dieselgipfel“ zwischen Herstellern und Politikern abgehalten wurde, blieben die Autowerte weitestgehend stabil. Es bleibt also unvorhersehbar, wie es in den kommenden Wochen in diesem Thema weitergeht.

Darüber hinaus erzeugte auch noch Griechenland Aufmerksamkeit. Die Erwartungen waren groß als Griechenland wieder den Schritt an den Kapitalmarkt wagte. Die Hoffnungen der griechischen Regierung auf Zuspruch in Form von Nachfrage der Investoren wurden auch erfüllt. Fünf Jahre Laufzeit und eine Rendite von 4,624 Prozent klangen offenbar vielversprechend für einige Anleger. Zwar war es in den ersten Wochen nach der Zeichnung etwas ruhiger um das Papier doch wurde die Anleihe jüngst kräftig nachgefragt.

Wie auch schon in der Woche zuvor wurden bei uns im Haus auch tatsächlich Werte aus Venezuela am meisten gehandelt. Die venezolanische Staatsanleihe USP17625AC16 (Laufzeit 2022) ragte hierbei heraus, doch auch andere Laufzeiten aus Venezuela, zum Beispiel bis ins Jahr 2026 (USP17625AE71), gingen bei uns ständig hin und her.
Mit diesem Wochenrückblick wünschen wir allen ein schönes Wochenende.

Es grüßt das Team Walter Ludwig