#WL-Blog / KW07/18

Zwar befinden sich die internationalen Finanzmärkte wieder im Aufwind, doch ist der „Flash Crash“ nach wie vor ein omnipräsentes Thema. Immer wieder gibt es neue Betrachtungsweisen, die neben der amerikanischen Zinspolitik auch andere Faktoren als mögliche Ursache in Betracht ziehen.

In der vergangenen Woche thematisierten einige Medien den sogenannten Volatilitätsindex (VIX) als möglichen Krisenauslöser. Dieser Index berechnet die Preise von Optionsprodukten auf Anstieg oder Fall des S&P 500. Ein hoher VIX deutet also auf eine unruhige Marktlage hin. Auf diesen Index gibt es ebenfalls einige Optionen, mit denen man wiederum auf den Kurswert des Index wetten kann. Durch große Handelsvolumen soll nun unter Umständen der VIX nach oben oder unten getrieben worden sein. Nicht ausgeführte Preisangebote für Optionen auf den S&P 500 sollen hierbei eine Rolle gespielt haben, denn diese Gebote wurden zwar nicht ausgelöst, sollen aber dennoch in die VIX-Kalkulation mit eingeflossen sein. So soll ohne Kapitaleinsatz die Möglichkeit der Manipulation bestanden haben. Die Aufarbeitung geht also weiter.

Der zunächst ruhig gewordenen Anleihenmarkt ist in der vergangenen Woche wieder aufgewacht. Langsam normalisiert sich die Lage also. Neben den beiden Griechenland-Bonds (GR0133011248 Laufzeit 2037 & GR0128015725 Laufzeit 2033), der REPUBLIC OF ARGENTINA (USP04808AN44 in USD) und der Voestalpine AG (AT0000A0ZHF1) war es die Deutsche Bank (DE000DB7XJJ2), die besonders oft in unseren Orderbüchern auftauchte. Grund hierfür könnte die Reduktion der Beteiligung des chinesischen Großinvestors HNA an der Bank gewesen sein, die kurzzeitig für Aufsehen sorgte.

Der Großteil der Firma kam heute mit Koffern und warmen Klamotten ins Büro. Ein gemeinsames Teamwochenende in Österreich steht an. Die Vorfreude bei allen Beteiligten ist groß. Mit diesen News verabschieden wir uns in die Kälte und wünschen allen Lesern ein schönes Wochenende.

Es grüßt das Team Walter Ludwig