#WL-Blog / KW06/18

Eine turbulente Woche geht zu Ende. Angeführt vom Dow Jones rauschte ein Markt nach dem anderen nach unten. Als sich am späten Montagabend die Lage zuspitze, waren alle gespannt was nun passieren würde. Die Händler bei Walter Ludwig waren am Dienstag bereits morgens um halb 7 am Tisch und bereiteten sich auf einen anstrengenden Handelstag vor. In solchen Momenten zeigt sich auch, dass man als Trader niemals wirklich abschalten kann und stets auf alle Eventualitäten vorbereitet sein muss. Es kann konstatiert werden – die Firma Walter Ludwig hat ein perfekt funktionierendes Team!

Der Bondmarkt reagierte allerdings zunächst sehr verhalten und auch der Dax erholte sich besser als erwartet. Schnell etablierte sich der Begriff „Flash Crash“ und eine Begründung der plötzlichen Volatilität war auch gefunden. Neben der amerikanischen Zinspolitik war es wohl das algorithmische Trading, was die Kurse nach unten trieb. Feste, nicht mehr rückgängig zu machende Stopps wurden nach und nach ausgelöst und rissen die Kurse nach unten. Nach dem so einige Investoren aus dem Markt gedrängt wurden, stabilisierten sich die Preise dann wieder. Doch ob es tatsächlich nur ein „Flash Crash“ war wird sich erst noch zeigen, denn endgültig entspannt hat sich die Lage bis zum heutigen Freitag nicht.

Kaum Neuemissionen kamen in dieser ungewissen Situation auf den Markt und es waren keine vollkommen ungewöhnlichen Papiere, die von den Investoren gehandelt wurden. Bei uns in den Büchern tauchten besonders oft die UNITED MEXICAN STATES (US91086QBB32) und REPUBLIC OF ARGENTINA (USP04808AN44) in Dollar auf. Auch ASTALDI SPA (XS1000393899) war mal wieder ein beliebter Wert.

Mit diesen News verabschieden wir uns und wünschen allen Lesern ein schönes und crashfreies Wochenende.

Es grüßt das Team Walter Ludwig