Sommer, Sonne und Probleme

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#WL-Blog / KW28/18

Kein Tag vergeht ohne neue Ankündigungen aus Amerika. Diesmal ging es mal wieder um Strafzölle für chinesische Produkte. Fast 10 % des gesamten US-Importvolumens könnten inzwischen von den Handelszöllen betroffen sein. Sollten nun tatsächlich auch noch europäische Autos mit einbezogen werden, würden es sogar über 15 % werden. Doch entweder sind einige Investoren derzeit im Urlaub und genießen die sonnigen Tage oder es werden tatsächlich einfach die Hiobsbotschaften zunehmend ignoriert, denn die Flucht in bonitätsstarke Staatsanleihen bleibt derzeit (noch) aus. Demensprechend blieb der Euro-Bund-Future auch nahezu unverändert gegenüber letzter Woche. Weiterlesen

Sommerferien im Anleihenmarkt

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#WL-Blog / KW27/18

Es ist so weit, die Sommerferien in Hessen sind im Gange. Nicht nur 628.000 hessische Schülerinnen und Schüler freuen sich nun über ein paar freie Tage sondern auch die dazugehörigen Eltern nehmen sich frei. Traditionell ist die Hochsommerzeit rund um die großen Sommerferien eine relativ ruhige Zeit an den internationalen Finanzmärkten. In der Vergangenheit haben sich auch alle politischen Akteure in eine Sommerpause verabschiedet und dementsprechend passierte auch wenig. In diesem Jahr könnte dies allerdings anders aussehen. Heikle politische Themen gibt es derzeit wirklich  genug und so bleibt es fraglich, ob es ebenfalls ein ruhiger Sommer werden wird. Zumindest in der nun vergangenen ersten Ferienwoche ereignete sich so einiges. Weiterlesen

Die Politik gibt den Takt vor

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#WL-Blog / KW26/18

„Politische Börsen haben kurze Beine“ galt jahrelang als Leitspruch für die internationalen Finanzmärkte. Inzwischen hat sich aber die weltpolitische Lage so stark verschärft, dass politische Meldungen fast jede Woche das Geschehen an den Märkten beeinflussen. In dieser Woche war es mal wieder die europäische Asylpolitik und allen voran die Streitigkeiten in der großen Koalition in Deutschland, die für Unsicherheit sorgten. Erst ganz am Ende der Woche entspannte sich die Lage leicht und es wurde zumindest wohl eine Einigungsmöglichkeit als Resultat aus dem EU-Gipfel in Brüssel zwischen den teilnehmenden Staaten in Aussicht gestellt. Weiterlesen

Neuemissionen von Bayer und VW

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#WL-Blog / KW25/18

Die Fußballweltmeisterschaft 2018 in Russland ist bereits in vollem Gange und einige Ergebnisse sorgten dort für größere Überraschungen. Wenig überraschend ist aber, dass die internationale Weltpolitik mal wieder die Marschroute am Finanzmarkt vorgibt. Zu Handelskonflikten, Wahldebakeln bei europäischen Partnern und Staatskrisen gesellte sich in der vergangenen Woche erneut eine europäische Diskussion zum Thema Flüchtlingskrise. Zum wiederholten Male reagierte der internationale Markt und legte den Rückwärtsgang ein. Die einzigen Gewinner in dieser schwierigen Situation waren wohl die Staatsanleihen von besonders bonitätsstarken Ländern aufgrund von steigenden Renditen. Weiterlesen

Unvorhersehbares geopolitisches Hin und Her

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#WL-Blog / KW24/18

Kaum wurde es etwas ruhiger um Italien und die dort anstehende Regierungsbildung, sorgten die nächsten politischen Themen für Aufregung. Neben den Diskussionen um das G7-Treffen waren es vor allem Zinsentscheidungen aus den USA und auch aus Europa, welche die Schlagzeilen bestimmten. Weiterlesen

5,6 km gemütliches Laufen und Vollgas im Handel

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#WL-Blog / KW23/18

Viele, viele Stunden sitzen alle Mitarbeiter am Tradingdesk bei Walter Ludwig und lediglich die Handelsleitungen laufen heiß. Da war es mal Zeit, dass die Firma auch mal gemeinsam die Laufschuh anzieht. Die J.P. Morgan Corporate Challenge kam da gerade recht. 5,6 km Joggen, gemeinsam mit knapp 65.000 anderen Läufern durch die Hochhäuser von Frankfurt, war eine schöne Einstimmung auf einen Teamabend mit ausreichend Speis und Trank auf der Dachterrasse der Walter Ludwig Wertpapierhandelsbank. Wie auch in den meisten anderen Dingen, war die Teamleistung sowohl beim Lauf als auch bei der Feier mal wieder stark. Weiterlesen

Deutschlands größte Bank am Pranger

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#WL-Blog / KW22/18

Bereits seit längerem wurde darüber spekuliert und nun herrscht Gewissheit – die Bonitätsnote der Deutschen Bank wurde offiziell von Standard and Poor’s (S&P) gesenkt. Statt „A-„ heißt es nun nur noch „BBB+“. Damit fällt die Deutsche Bank in der Einstufung hinter einige Konkurrenten zurück und hat somit eine verschlechterte Position im internationalen Wettbewerb. Die Bonitätseinstufung spielt eine wichtige Rolle bei der Finanzierung von Projekten und somit der Gesamtstrategie der Bank. Eine schlechtere Bonität bedeutet also zukünftig auch höhere Finanzierungskosten. Christian Sewing verkündete bereits auf der Hauptversammlung der Bank massiv Kosten reduzieren zu wollen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Dafür sollen u.a. über 7.000 Stellen (überwiegend im amerikanischen Investmentbanking) wegfallen. Die neuesten Entwicklungen machen die Aufgaben der Bank mit Sicherheit nicht leichter. Selbstverständlich reagierten auch die Bonds der Deutschen Bank auf diese Nachrichten. Schon in der ganzen Woche waren DE000DB7XJJ2 (Laufzeit 2025) in Euro und US251525AT85 (Laufzeit 2020) in Dollar stark gehandelte Werte bei uns in den Büchern. Weiterlesen

80 US-Dollar für ein Barrel Öl

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#WL-Blog / KW20/18

Noch keine Regierung in Italien, ein sich zuspitzender Konflikt zwischen Israel und Palästina und weiterhin keine klare Linie von Donald Trump bezüglich Nordkorea lassen eigentlich die Vermutung zu, dass Anleger in großem Stile nach „sicheren“ Anleihen greifen. Doch das war auch in der vergangenen Woche noch nicht der Fall. Weder Bundesanleihen noch US-Treasuries gehörten zu den stark gehandelten Bonds bei Walter Ludwig. Und dass, obwohl zehnjährige US-Staatsanleihen inzwischen über 3% Rendite abwerfen und auch deutsche Bundesanleihen am Ende der Woche wieder mit 0,6% rentierten. Weiterlesen

USA kippt das Atomabkommen mit dem Iran

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#WL-Blog / KW17/18

Das Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA) ist das Arrangement zur Beilegung des iranischen Nuklearprogramms und eines der Hauptthemen der vergangenen Woche. Im Jahre 2015 wurde das Abkommen mittels höchster diplomatischer Anstrengungen geschlossen und in der Vergangenheit auch vom deutschen Außenminister Steinmeier als „historischer Erfolg der Diplomatie“ bezeichnet. Im Kern des Deals verpflichtet sich der Iran, jegliche Anstrengungen bezüglich der eigenen Atomwaffenentwicklung einzustellen und umfangreiche, unabhängige Kontrollen zu erlauben. Im Gegenzug wurden weitestgehend alle Wirtschaftssanktion gegen den Iran aufgehoben. So war es dem Iran also weiterhin möglich, sein lukratives Ölgeschäft mit u.a. der europäischen Union zu betreiben. Donald Trump hat nun aber final entschieden, dass die USA dieses Abkommen aufkündigen werden und eigene Schritte einleiten werden. Die genaue Vorgehensweise beziehungsweise etwaige Konsequenzen waren bei der Verkündung noch nicht bekannt. Es ist aber auch davon auszugehen, dass Länder, welche weiterhin Wirtschaftsbeziehungen mit dem Iran eingehen werden, von den USA ebenfalls mit Sanktionen belegt werden können. Weiterlesen