#WL-Blog / KW20/18

Noch keine Regierung in Italien, ein sich zuspitzender Konflikt zwischen Israel und Palästina und weiterhin keine klare Linie von Donald Trump bezüglich Nordkorea lassen eigentlich die Vermutung zu, dass Anleger in großem Stile nach „sicheren“ Anleihen greifen. Doch das war auch in der vergangenen Woche noch nicht der Fall. Weder Bundesanleihen noch US-Treasuries gehörten zu den stark gehandelten Bonds bei Walter Ludwig. Und dass, obwohl zehnjährige US-Staatsanleihen inzwischen über 3% Rendite abwerfen und auch deutsche Bundesanleihen am Ende der Woche wieder mit 0,6% rentierten.

Auch der Ölpreis steigt weiterhin stark an und findet daher auch in dieser Woche bei uns im Blog Beachtung. Der Preis für Öl ist derzeit so hoch wie seit über drei Jahren nicht mehr. Kurzzeitig kostete ein Barrel Öl sogar über 80-Dollar. Analysten hatten noch zu Beginn des Jahres den Preis für Dezember 2018 auf etwa 55 beziehungsweise 65 Dollar pro Barrel vorhergesagt.

Im Bondmarkt sorgten vor allem die Türkei und Argentinien für Schlagzeilen. Die wackelige Unabhängigkeit der türkischen Zentralbank und immer wieder beunruhigende Nachrichten aus der Türkei haben die die türkische Lira massiv unter Druck gesetzt. Investoren sahen sich dadurch scheinbar zum Spekulieren eingeladen. Besonders oft wurde bei uns die KFW (XS1234897483 / Laufzeit 2020) in TRY gehandelt. Argentinien hat inzwischen sogar den IWF um Hilfe gebeten um die wirtschaftliche Unruhe im Land in den Griff zu bekommen. Hier war es die REPUBLIC OF ARGENTINA (XS0205545840 / Laufzeit 2033) die besonders stark gehandelt wurde.

Mit diesen News verabschieden wir uns nun in das  Wochenende und wünschen allen Lesern ein schönes und sonniges Wochenende.

Es grüßt das Team Walter Ludwig