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Walter Ludwig GmbH Wertpapierhandelsbank

 

Aktuelles

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Historie

Das Unternehmen wurde bereits 1979 in Frankfurt am Main gegründet und gehört heute zu den wenigen verbliebenen traditionellen und familiengeführten Wertpapierhandelsbanken.

Der Firmengründer Walter Ludwig ist seit 1968 an der Frankfurter Wertpapierbörse tätig. Als Kursmakler Stellvertreter und anschließend als vereidigter Kursmakler prägte er maßgeblich die Entwicklungen an der Frankfurter Börse.

Eine innovative und internationale Ausrichtung mit festen Wurzeln in der Frankfurter Bankenlandschaft stellen bis heute das Leitmotiv der traditionsreichen Firma dar.

Um die Nachfrage des wachsenden Kundenstammes bestmöglich bedienen zu können, hat Walter Ludwig mehrfach das eigene Angebot angepasst. Nachdem das Unternehmen bereits 1979 den Markt und die amtliche Notiz für alle Optionsscheine und Optionsanleihen an der Frankfurter Wertpapierbörse übernommen hatte, expandierte dieser so stark, dass schon 1986 eine Aufteilung auf drei Unternehmen notwendig wurde. Auch auf Wunsch anderer Marktteilnehmer wurde die Firma Walter Ludwig anschließend ihrer innovativen und internationalen Ausrichtung gerecht und übernahm das Segment Auslandsanleihen. Über die Jahre war auch das Market Making von Aktien ein Teil des Geschäftsmodells.

Inzwischen hat sich das Unternehmen auf Anleihen im Allgemeinen spezialisiert und betreut als Spezialist und Market Maker etwa 10.000 nationale und internationale Bonds aus allen erdenklichen Fixed Income Bereichen und in diversen Währungen. Dabei ist die Firma in insgesamt fast 30 Ländern aktiv.

Nach wie vor wird die Wertpapierhandelsbank durch Walter Ludwig als geschäftsführendem Gesellschafter geführt. Mit Daniel Förtsch und Dirk Schneider wird die Geschäftsleitung komplettiert.

Im aktuellen Tagesgeschäft zeigt sich die allgemeine Philosophie. Ein herkömmlicher Platz auf dem Parkett der Frankfurter Wertpapierbörse kombiniert mit dem komplexen Computerhandel über diverse OTC-Plattformen im Büro der Walter Ludwig Wertpapierhandelsbank, An der Hauptwache 5, spiegeln den erfolgreichen Spagat zwischen traditionellem Wertpapierunternehmen und innovativer Privatbank wider. Über die Zeit hat das Management die Firma von einem klassischen an der Frankfurter Wertpapierbörse agierenden Brokerunternehmen zu einem international tätigen Market Maker für den erweiterten Retailmarkt entwickelt.

Auch zukünftig wird das Unternehmen weiter versuchen, die richtigen Schlüsse aus den Trends an den Finanzmärkten zu ziehen und im internationalen Handelsumfeld innovativ voran gehen. Durch das exzellente Handelsnetzwerk und privilegierte Zugänge zu Märkten ist die zunehmende Digitalisierung der Finanzbranche – mit neuen Handelsplattformen und breiterem Zugang zu allen wichtigen internationalen Märkten – ein Wachstumstreiber für die Walter Ludwig Wertpapierhandelsbank.

Das Team

Walter Ludwig

Geschäftsführender Gesellschafter

Tel. +49 (0)69 – 13 38 52 – 0
E-Mail ludwig@walter-ludwig.com

Profil


Walter Ludwig startete seine Laufbahn 1959 bei der Commerzbank in Wiesbaden, wo er mit kurzer Unterbrechung (Bundeswehr) bis 1965 blieb. Anschließend entschied er sich für einen Wechsel von Wiesbaden nach Frankfurt und arbeitete bis 1968 bei der BHF Bank.
Ab da zog es ihn an die Frankfurter Börse, zunächst als Kursmakler Stellvertreter und ab 1979 als vereidigter Kursmakler. Die Firmengründung 1979 war der Start in seine unternehmerische Zukunft. Inzwischen ist die Wertpapierhandelsbank eines der traditionsreichsten und ältesten Unternehmen am Frankfurter Finanzplatz. Walter Ludwig führt auch heute noch mit fast 60 Jahren Finanzmarkterfahrung als geschäftsführender Gesellschafter die Firma.

Daniel Förtsch

Geschäftsführer

Tel. +49 (0)69 – 13 38 52 – 22
E-Mail foertsch@walter-ludwig.com

Profil


Daniel Förtsch startete seine berufliche Laufbahn 1987 am Finanzplatz Frankfurt in der Firma Walter Ludwig. Nach einigen Jahren Berufserfahrung im Börsenhandel und einer Banklehre folgten unterschiedliche kaufmännische Positionen im In- und Ausland.
Daniel Förtsch lernte insbesondere den asiatischen Markt kennen und kann dadurch bis heute die strategische und internationale Ausrichtung der Firma gestalten. Im Jahr 1998 zog es ihn zurück nach Frankfurt, um seiner Banklehre die Börsenhändlerprüfung und die Ausbildung als Kursmakler Stellvertreter folgen zu lassen.
Seit 2005 gehört Daniel Förtsch der Geschäftsführung von Walter Ludwig an und baute die Wertpapierhandelsbank mit auf. 2014 gab er die Leitung des Handels ab. Heute gehören insbesondere die Bereiche Compliance, Riskmanagement und Marktfolge sowie die dazugehörige Personalverantwortung zu seinen Tätigkeiten.

Dirk Schneider

Geschäftsführer

Tel. +49 (0)69 – 13 38 52 – 16
E-Mail schneider@walter-ludwig.com

Profil


Dirk Schneider begann 1987 seine Karriere bei der Dresdner Bank AG in Frankfurt am Main. Seit jeher ist das Wertpapiergeschäft sein Spezialgebiet, wodurch er sich zu einem ausgewiesenen Experten für den Wertpapierhandel entwickelte.
Nach sechs Jahren bei der Dresdner Bank wechselte Dirk Schneider 1996 über die Horst Pulina Börsenmakler GmbH als Wertpapierhändler im Bereich Anleihen zur Seydler AG. Nach einer anschließenden Station bei der Equinet Bank AG führte sein Weg 2002 zu Walter Ludwig. Hier baute Dirk Schneider den Bereich Handel und die Wertpapierhandelsbank mit auf.
Er gehört seit 2014 zur Geschäftsführung von Walter Ludwig. Inzwischen leitet Dirk Schneider den Wertpapierhandel, richtet ihn weiter strategisch aus und trägt Personalverantwortung für die gesamte Handelsabteilung. Darüber hinaus verantwortet er die IT-Abteilung und ist für die digitale Weiterentwicklung des Unternehmens zuständig.

Gregor Daniel

Prokurist, Anleihenhandel

Luigi Galifi

Prokurist, Anleihenhandel

Randolf Kaupert

Anleihenhandel

Thomas Fischer

Anleihenhandel

André Aschenbrenner

Anleihenhandel

Thomas Wirkner

Anleihenhandel

Marcus Hegedüsch

Anleihenhandel

Beate Mägerle

Anleihenhandel

Marcus Dunne

Anleihenhandel

Heike Penkwitz

Backoffice

Henrik Klemm

Middleoffice/Risikomanagement

Jörg Pfaff

Backoffice

Tomislav Gregurić

IT-Management

Michael Kempe

IT-Management

Marcel Ludwig

Business Development Digitalization

Handelsinformationen

Die Walter Ludwig GmbH Wertpapierhandelsbank ist als Spezialist und Market Maker für den Retailmarkt tätig und für die Ausführung von Kundenorders zuständig.

Ein Market Maker hat vorrangig die Aufgabe, die Märkte zu beobachten, Preisbildungsmaßnahmen durchzuführen und Kauf- und Verkaufspreise für Wertpapiere festzulegen. Außerdem stattet er den Gesamtmarkt mit Liquidität aus und sorgt so für den aktiven Handel. Die Walter Ludwig Wertpapierhandelsbank erhält Aufträge und führt die Orders nach Kundenwunsch aus. Somit wird dem Endkunden die Möglichkeit geboten Wertpapiere zu marktgerechten Preisen über diverse Börsen bzw. Plattformen zu erwerben.

Das Unternehmen Walter Ludwig hat sich auf das Market Making im Bereich Anleihen spezialisiert. Der Schwerpunkt des Geschäfts liegt bei Currencybonds, Financials, Corporate- und Governmentbonds sowie Bonds aus den Emerging Markets.

Die Walter Ludwig Wertpapierhandelsbank hat hierbei ein besonders großes und effizientes internationales Netzwerk aufgebaut. So ist die Firma zum einen von nationalen und internationalen Börsenplätzen, wie z.B. der Frankfurter Wertpapierbörse, offiziell als Spezialist mit der Börsenpreisstellung beauftragt. Zum anderen betreibt das Unternehmen Market Making für diverse unterschiedliche OTC-Plattformen.

Hervorzuheben ist, dass die Walter Ludwig Wertpapierhandelsbank bis zu einer bestimmten Ordersize verbindlich ausführbare Preise stellt. Kunden können also in Echtzeit über einen angezeigten Preis handeln. Dies verdeutlicht die Nähe der Wertpapierhandelsbank zum Marktgeschehen sowie die hohe Expertise im Bereich des internationalen Wertpapierhandels.

Walter Ludwig agiert seit 1979 am Markt, ist unabhängig und wird erfolgreich vom alleinigen Gesellschafter Walter Ludwig sowie den beiden Geschäftsführern geleitet. Die Abwicklung des Tagesgeschäfts erfolgt über die Abwicklungsbank HSBC Trinkaus & Burkhardt AG in Düsseldorf.

Die Regulierung und Aufsicht wird von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) durchgeführt.

Seit einigen Jahren engagiert sich Walter Ludwig darüber hinaus für die gesamte Branche und ist aktives Mitglied des Bundesverbands der Wertpapierfirmen an den deutschen Börsen e.V. (bwf). Das Vorstandsmandat wird durch den Geschäftsführer Herrn Daniel Förtsch vertreten.

Reporting

Best Execution Policy

Best Execution Policy

Grundsätze für die Ausführung von Kundenaufträgen in Finanzinstrumenten der Walter Ludwig GmbH Wertpapierhandelsbank (Best Execution Policy)

Wertpapierdienstleistungsunternehmen sind nach dem Wertpapierhandelsgesetz verpflichtet, Aufträge ihrer Kunden über den Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten nach einem Verfahren auszuführen, das darauf gerichtet ist, das bestmögliche Ergebnis für den Kunden zu erreichen. Hierbei kommt es nicht darauf an, ob bei der entsprechenden Ausführung des einzelnen Auftrags tatsächlich das beste Ergebnis erzielt wird. Entscheidend ist, dass das angewandte Verfahren typischerweise zum bestmöglichen Ergebnis für den Kunden führt.

Die nachfolgenden Ausführungsgrundsätze gelten für die Ausführung von Kundenaufträgen für den Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten durch die Walter Ludwig GmbH Wertpapierhandelsbank („Walter Ludwig“), wobei die Walter Ludwig ausschließlich Geschäftsbeziehungen zu Professionellen Kunden und Geeigneten Gegenparteien unterhält.

1.         Ausführungsgrundsätze

1.1.     Allgemeine Kriterien bei der Auswahl der Ausführungsplätze

Bei der Festlegung konkreter Ausführungsplätze für die Ausführung von Kundenaufträgen zum Kauf und Verkauf von Finanzinstrumenten muss die Walter Ludwig insbesondere folgende Kriterien berücksichtigen:

  • die Preise der Finanzinstrumente,
  • die mit der Vertragsausführung verbundenen Kosten (Ausführungskosten),
  • die Geschwindigkeit der Ausführung,
  • die Wahrscheinlichkeit der Ausführung und die Abwicklung des Auftrags, sowie
  • den Umfang und die Art des Auftrags.

1.2.     Gewichtung der Kriterien

In Abhängigkeit von dem jeweiligen Finanzinstrument hat die Walter Ludwig  hierbei die folgende Gewichtung der Kriterien vorgenommen:

Aktien:

  • Preise der Finanzinstrumente
  • Umfang und Art des Auftrags
  • Ausführungskosten
  • Wahrscheinlichkeit der Ausführung und Abwicklung des Auftrags
  • Geschwindigkeit der Ausführung

Anleihen und ähnliche Schuldverschreibungen:

  • Umfang und Art des Auftrags
  • Preise der Finanzinstrumente
  • Wahrscheinlichkeit der Ausführung und Abwicklung des Auftrags
  • Ausführungskosten
  • Geschwindigkeit der Ausführung

1.3. Ausführungsplätze

Die vorstehend beschriebene Gewichtung der Kriterien führt zur nachfolgenden Auswahl der Ausführungsplätze bezogen auf das jeweilige Finanzinstrument.

Finanzinstrument   Ausführungsplatz

Inländische liquide Aktien

(DAX, MDAX, SDAX, LDAX, L-MDAX, TecDAX und andere deutsche Indizes)  XETRA

Frankfurter Wertpapierbörse/Parkett

Andere Regionalbörsen

Inländische illiquide Aktien

Frankfurter Wertpapierbörse/Parkett

XETRA

Andere Regionalbörsen

Ausländische Aktien          Ausführung an der Heimatbörse (Primärlisting), ggf. unter Einschaltung eines anderen regulierten Intermediärs

XETRA

Frankfurter Wertpapierbörse/Parkett

Andere Regionalbörsen

Anleihen und ähnliche Schuldverschreibungen

Frankfurter Wertpapierbörse/Parkett

Andere Regionalbörsen

OTC

Bieten mehrere Ausführungsplätze eine gleich gute Ausführungsqualität, entscheidet die Walter Ludwig nach pflichtgemäßem Ermessen und unter Mitberücksichtigung der jeweils aktuellen Marktlage.

Wird ein Finanzinstrument nicht im Inland gehandelt, so wird der Kundenauftrag im Ausland entweder von der Walter Ludwig selbst ausgeführt, oder falls die Walter Ludwig dort kein zugelassener Handelsteilnehmer ist, an einen regulierten Intermediär weitergeleitet.

2.         Vorrang von Kundenweisungen

2.1.     Allgemein

Dem Kunden steht es frei, einen konkreten Börsenplatz und/oder die konkrete Handelsart für die Ausführung seines Auftrages – im Einzelfall oder allgemein – zu bestimmen. Derartige Weisungen gehen den Ausführungsgrundsätzen vor. Die Walter Ludwig wird in diesem Falle den Auftrag entsprechend der Kundenweisung ausführen und ist insoweit nicht verpflichtet, bei solchen Kundenanweisungen die Ausführungsgrundsätze zu berücksichtigen.

2.2.     Weisungen durch Erteilung bestimmter Handelsarten

Weisungen können sich auch nur auf die Art und Weise der Ausführung beziehen, ohne Angabe eines bestimmten Ausführungsplatzes durch den Kunden. Dies betrifft insbesondere sogenannte interessenwahrende Aufträge und bedeutet, dass der Kunde der Walter Ludwig den Auftrag erteilt, eine Order entsprechend der Marktsituation in mehreren Schritten auszuführen. Für interessenwahrende Aufträge gelten die Usancen für die Auftragserteilung unter Börsenteilnehmern.

Erhält die Walter Ludwig eine ausdrückliche Weisung des Kunden, den Auftrag als interessewahrende Order auszuführen, ist die Walter Ludwig auch berechtigt, den Ausführungsplatz nach eigenem Ermessen im bestmöglichen Interesse des Kunden im Einzelfall auszuwählen; die Ausführungsgrundsätze finden in diesem Fall keine Anwendung. Bei der Ausübung ihres Ermessens im Zusammenhang mit einer interessewahrenden Order wird die Walter Ludwig  die Preise der Finanzinstrumente, die Ausführungskosten, die Geschwindigkeit der Ausführung, die Wahrscheinlichkeit der Ausführung und die Abwicklung des Auftrags, sowie den Umfang und die Art des Auftrags berücksichtigen. Erteilt der Kunde Weisungen bezüglich der Art und Weise der Ausführung, darf die  Walter Ludwig den Auftrag entweder an einer deutschen Börse oder außerbörslich im Inland oder Ausland ausführen bzw. ausführen lassen.

2.3.     Festpreisgeschäfte

Die Ausführungsgrundsätze gelten nur eingeschränkt, wenn die Walter Ludwig und der Kunde miteinander einen Kaufvertrag über Finanzinstrumente zu einem festen oder bestimmbaren Preis schließen (Festpreisgeschäft). In diesem Fall entfällt eine Ausführung im oben genannten Sinne. Vielmehr sind die Walter Ludwig und der Kunde entsprechend der vertraglichen Vereinbarung unmittelbar verpflichtet, die geschuldeten Finanzinstrumente zu liefern und den Kaufpreis zu zahlen. Es wird darauf hingewiesen, dass ein Festpreisgeschäft außerhalb eines organisierten Markts bzw. eines multilateralen Handelssystems (i.S.d. Wertpapierhandelsgesetzes) ausgeführt wird, bzw. ausgeführt werden kann. Entsprechendes gilt, wenn dieWalter Ludwig  im Rahmen eines öffentlichen oder privaten Angebots Wertpapiere zur Zeichnung anbietet oder wenn sie und Kunden miteinander Verträge über Finanzinstrumente abschließen, die nicht an einer Börse handelbar sind.

3.         Zustimmung zur außerbörslichen Ausführung

Der Kunde stimmt zu, dass die Walter Ludwig jeden ihr erteilten Auftrag außerhalb eines organisierten Markts oder eines multilateralen Handelssystems (i.S.d. Wertpapierhandelsgesetzes) ausführt, sofern diese Ausführungsgrundsätze eine außerbörsliche Ausführung zulassen.

4.         Zusammenlegung von Kundenaufträgen

Die Walter Ludwig ist berechtigt, Kundenaufträge mit Aufträgen anderer Kunden zusammenzulegen und als aggregierte Orders auszuführen, wenn Auftragsvolumen, Wertpapierart, Marktsegment, aktuelle Marktliquidität und Preissensitivität des zu handelnden Finanzinstruments dieses im Interesse der betroffenen Kunden ratsam erscheinen lassen. Eine Zusammenlegung kann dabei für einen einzelnen Auftrag nachteilig sein. Die Walter Ludwig wird Aufträge nur dann zusammenlegen, wenn eine Benachteiligung einzelner Kunden unwahrscheinlich ist. Die Zuteilung zusammengelegter Aufträge wird dabei ordnungsgemäß und in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der Auftragszuteilung vorgenommen.

5.         Überprüfung der Ausführungsgrundsätze

Die nach diesen Grundsätzen erfolgte Auswahl von Ausführungsplätzen wird die Walter Ludwig  regelmäßig, mindestens jährlich, überprüfen. Eine Überprüfung der Ausführungsgrundsätze wird die Walter Ludwig ferner dann vornehmen, wenn

  • eine wesentliche Veränderung eintritt, die dazu führt, dass an den von den Ausführungsgrundsätzen umfassten Ausführungsplätzen eine Ausführung von Aufträgen nicht mehr gleichbleibend im bestmöglichen Interesse des Kunden gewährleistet ist oder
  • zusätzliche Ausführungsplätze geeignet erscheinen, in die Auswahl der bestmöglichen Ausführungsplätze aufgenommen zu werden.

Die Walter Ludwig  überwacht die Wirksamkeit ihrer Ausführungsgrundsätze ferner regelmäßig, um bei Bedarf Mängel zu beheben.

Stand: Januar 2015

Institutsvergütungsverordnungen

Institutsvergütungsverordnung 2017

Meldung nach §7 InstitutsVergV

Meldung nach §7 der Verordnung über die aufsichtsrechtlichen Anforderungen an Vergütungssysteme von Instituten (Instituts-Vergütungsverordnung)

Alle Mitarbeiter bekommen ein monatliches Fixgehalt. Bei gutem Geschäftsverlauf behält sich die Geschäftsführung vor, auf freiwilliger Basis an die Mitarbeiter eine Sonderzahlung zu leisten, die sich streng nach den Vorgaben der Institutsvergütungsverordnung vom 16. Dezember 2013 richtet. Das heißt, dass die variable Vergütung maximal 100% des Grundgehaltes nicht übersteigt, es sei denn, es liegen Sonderfaktoren vor. Dann behält sich die Gesellschaft vor, durch einen Gesellschafterbeschluss die Obergrenze auf 200% festzulegen.

Die Sonderzahlungen sind auch bei übermäßig gutem Geschäftsverlauf niemals in einer Größenordnung, die die Mitarbeiter zu der Übernahme von besonderen Risiken veranlassen.

Institutsvergütungsverordnung 2014 - 2016

Meldung nach §7 InstitutsVergV

Meldung nach §7 der Verordnung über die aufsichtsrechtlichen Anforderungen an Vergütungssysteme von Instituten (Instituts-Vergütungsverordnung)

Alle Mitarbeiter bekommen ein monatliches Fixgehalt. Bei gutem Geschäftsverlauf behält sich die Geschäftsführung vor, auf freiwilliger Basis an die Mitarbeiter eine Sonderzahlung zu leisten, die sich streng nach den Vorgaben der Institutsvergütungsverordnung vom 16. Dezember 2013 richtet. Das heißt, dass die variable Vergütung maximal 100% des Grundgehaltes nicht übersteigt, es sei denn, es liegen Sonderfaktoren vor. Dann behält sich die Gesellschaft vor, durch einen Gesellschafterbeschluss die Obergrenze auf 200% festzulegen.

Die Sonderzahlungen sind auch bei übermäßig gutem Geschäftsverlauf niemals in einer Größenordnung, die die Mitarbeiter zu der Übernahme von übermäßigen Risiken veranlassen.

Lageberichte

Lagebericht zum 31.12.2015

Geschäftsverlauf und Strategie

Im Geschäftsjahr 2015 haben sich vor allem zwei große Themen in den Vordergrund gedrängt. Einmal die immer wiederkehrende Problematik mit Griechenland, bei der die Europäische Union 5 Jahre nach den ersten Stützungsmaßnahmen dieses Mal sogar kurz vor dem sogenannten Grexit stand. Gestoppt wurde dies nur durch ein umfassendes Reformpaket, das von der griechischen Regierung letzten Endes akzeptiert wurde. Welches aber, wie wir im Verlaufe des weiteren Jahres sehen konnten, nicht wirklich oder zu schleppend umgesetzt wurde. Das zweite größere Ereignis, das sich unmittelbar auf die Märkte auswirkte, war die Problematik in China. Hier war in den letzten Jahren eine Blase an den Aktienmärkten entstanden, die sich zuletzt durch massives Pushen der Kleinanleger durch die chinesische Regierung noch verschärfte. In den Sommermonaten kam es dann zu einer deutlichen Korrektur an den chinesischen Börsen, die zu schwachen Finanzmärkten weltweit führte. Diese beiden Ereignisse führten zu deutlichen Volatilitätsausweitungen, sowohl in Aktien als auch im Bereich Fixed Income. Dies beschäftigte das Unternehmen im 2. und 3. Quartal, während ab dem 4. Quartal die sogenannte Zinswende in den USA auf der Agenda der Marktakteure stand. Als weiteres muss man noch den deutlichen Preisverfall auf dem Ölsektor im Jahr 2015 hervorheben. Eigentlich sollte man annehmen, dass ein niedrigerer Ölpreis als positives Signal für die deutsche Wirtschaft erscheint. Doch die Märkte antizipierten damit eine Abschwächung der Weltwirtschaft und deshalb gaben die Aktienmärkte in diesem Zusammenhang deutlich ab.

All diese Ereignisse, mit der damit einhergehenden Ausweitung der Volatilität an den Märkten und die gute Positionierung des Unternehmens im europäischen Markt, brachte uns am Ende des Geschäftsjahres ein sehr positives Geschäftsergebnis.

Die strategische Ausweitung des Unternehmens wurde auch im Jahre 2015 weiter vorangetrieben. So konnten wir unsere Tätigkeit als Market Maker zusätzlich in Italien und Österreich aufnehmen. Weitere Ausweitungen unserer Tätigkeit werden in regelmäßigen Zeitintervallen von der Geschäftsführung geprüft. Zusätzlich zu unserer bisherigen Geschäftstätigkeit wurde uns zum Ende des Jahres eine Lizenzerweiterung durch die Aufsicht genehmigt, so dass wir zukünftig auch den Kommissionshandel in unser Geschäftsmodell aufnehmen können.

Die gemeinsamen Bemühungen der Spezialisten und der Deutschen Börse AG noch mehr Qualität und damit auch mehr Umsatz an die Frankfurter Wertpapierbörse zu bringen, wurden in den letzten Monaten des Jahres durch eine Selbstverpflichtung der Spezialisten umgesetzt. Allerdings lassen sich die Ergebnisse dieser Maßnahmen erst in 2016 messen. In 2015 waren die Umsätze an der FWB ähnlich schwach wie in den Jahren zuvor.

Das Unternehmen hat die Anzahl der Mitarbeiter im Jahre 2015 erhöht. Wie von uns im Jahr 2014 geplant, haben wir aufgrund unseres Wachstumskurses den Handel, das Back Office und die IT jeweils um einen Mitarbeiter erhöht. Zusätzlich haben wir noch eine Stelle für eine studentische Hilfskraft geschaffen. Somit ist das Unternehmen in 2015 neben den 3 Geschäftsführern auf 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewachsen. Sollte die Geschäftstätigkeit des Unternehmens in den nächsten Monaten weiter deutlich wachsen, so werden wir unser Personal in angemessener Höhe erweitern.

Lage der Gesellschaft

Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr. Auf der Aktivseite nahmen insbesondere die Forderungen an Kreditinstitute, die immateriellen Anlagewerte und die sonstigen Vermögensgegenstände zu, während auf der Passivseite der Handelsbestand, die sonstigen Verbindlichkeiten, die Rückstellungen, der Fonds für allgemeine Bankrisiken und das Eigenkapital zunahmen. Das Eigenkapital beträgt zum 31.12.2015 EUR 8.463.188,36. Bei einer Bilanzsumme von EUR 12.250.621,03 ergabt sich zum 31.12.2015 eine Eigenkapitalquote in Höhe von 69,1% (Vorjahr: 72,1%).

Finanzlage

Der Liquiditätsüberschuss als Saldo der Positionen Kasse, Guthaben bei Zentralno-tenbanken und kurzfristige Forderungen an Kreditinstitute nahm gegenüber dem Vorjahr zu. Die Liquidität war im Geschäftsjahr jederzeit gesichert.

Ertragslage

Das Jahresergebnis 2015 nahm gegenüber dem Vorjahr um TEUR 552 auf TEUR 595 zu. Dies ist auf die Zunahmen des Ergebnisses des Handelsbestands um TEUR 1.528 auf TEUR 3.874 und des Provisionsergebnisses um TEUR 32 auf TEUR 401 zurückzuführen. Im Einzelnen erhöhte sich das Ergebnis aus Wertpapieren um TEUR 1.386 auf TEUR 4.018 und das Ergebnis aus Futures um TEUR 18 auf TEUR1, während das Ergebnis aus Optionen um TEUR 5 auf ./. TEUR 18 und das Ergebnis aus Kursdifferenzen um TEUR 1 auf nahezu TEUR 0 abnahm. Die das Handelsergebnis belastende Zuführung zum gesonderten Bestand des Fonds für allgemeine Bankrisiken nahm um TEUR 130 auf TEUR 127 ab. Die Personalaufwendungen erhöhten sich um TEUR 649 auf TEUR 2.370.

Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft ist außerordentlich gut. Die Gesellschaft verfügt über ausreichendes Eigenkapital, um in ihren Geschäftsfeldern jederzeit frei agieren zu können. Die Auslastungen sind eher gering, so dass die Gesellschaft über genügend Spielraum verfügt.

Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Chancen

Die Strategie des Unternehmens, sich im europäischen Finanzmarkt als Market Maker zu positionieren, hat sich in der Vergangenheit als richtig erwiesen und wird zukünftig auch die größten Chancen bieten. Durch die Lizenzerweiterung bekommen wir nun die Möglichkeit, uns auch im Bereich Kommissionshandel neu aufzustellen, um daraus weiteren Flow zu generieren. Generell rechnen wir mit anhaltend volatilen Märkten, die für unser Geschäftsmodell durchaus als positiv zu bewerten sind. Weiter sehen wir bei unseren Kontrahenten die Tendenz weniger Risiko auf die eigenen Bücher zu nehmen, was uns in unserer Position als Market Maker begünstigt. Durch steigende Umsätze und des restriktiven Risikomanagements unseres Unternehmen sehen wir sehr positiv in die Zukunft.

Risiken

Da sich unser Geschäftsmodel in den letzten Jahren nicht verändert hat, unterscheiden wir in unserem Unternehmen weiterhin vier wesentliche Risikoarten. Das sind:

  • Adressenausfallrisiko
  • Marktpreisrisiko
  • Liquiditätsrisiko
  • Operationelles Risiko

Neben den vier oben genannten Risikoarten sind ökonomische, rechtliche und politische Faktoren immer zu beachten.

Wir kennen alle relevanten Risiken und haben Mechanismen verschiedenster Art in unserem Geschäftsbetrieb integriert, um diese auf ein Minimum zu reduzieren. Das Emittenten-Ausfallrisiko können wir leider nicht ganz ausschalten, haben jedoch durch Maßnahmen im Handel dafür gesorgt, dass sich das Risiko nicht als Unternehmensgefährdung darstellt. Marktpreisrisiken ergeben sich zwangsläufig in dem Geschäftsmodell des Unternehmens, werden aber durch entsprechende Regelungen für unsere Händler und eine realtime Risikoüberwachung kontrolliert. Das Liquiditätsrisiko wird von unserem Riskmanager und der Geschäftsleitung täglich überwacht. Das beginnt vor dem Handelsstart durch Überprüfung der Depotauslastung der overnight Bestände, während des Handels durch unser Realtime Riskmanagement Tool und nach Handelsschluss durch erneutes Prüfen der Auslastung der Depots. Außerdem stressen wir in unregelmäßigen Abständen unsere Auslastung gemessen am Eigenkapital. Das operationelle Risiko wird bei uns in erster Linie bei der EDV identifiziert. Große Teile der EDV sind in unserem Unternehmen an die ICF Systems AG ausgelagert und dafür hat der EDV Dienstleister einen eigenen Notfallplan erstellt. Für unsere eigenen Datenbanken werden Backups erstellt, die außer Haus gelagert werden. Das Risiko, dass unser Pricing System falsche Daten liefert, ist durch einen Sicherungsmechanismus geschützt. Die Funktionalitäten aller Sicherungsmechanismen werden von Seiten der Compliance stichprobenartig überprüft.

Technologische Weiterentwicklung

Unser Unternehmen verfügt seit nunmehr 3 Jahren über eine eigene IT Abteilung, die sich ausschließlich mit der Umsetzung von IT-Projekten, die Weiterentwicklung unserer bestehenden IT-Infrastruktur und die Sicherheit im Netzwerk kümmert. Dadurch sind wir in der Lage, unser Geschäftsmodell “Market Making“ mit einem sehr hohen technologischen Standard umzusetzen.

EDW / Phoenix-Insolvenz

Seit 2010 entrichten wir jährlich Sonderumlagen an die EDW. Die von uns beantragten Aussetzungen der Vollziehung der Sonderumlagebescheide wurden vor Gericht bisher nicht zu unseren Gunsten entschieden. Zur Abdeckung dieser, auch in Zukunft anstehenden Forderungen, haben wir ausreichende Rückstellungen bis in das Jahr 2020 gebildet.

Prognose

Wir rechnen im Jahr 2016 mit anhaltend volatilen Märkten. Grund dafür sind einige Faktoren, die sich teilweise auch schon im Jahr 2015 abgezeichnet haben. Stark schwankende Ölpreise auf niedrigem Niveau, Unsicherheiten in der Weltwirtschaft, eher schlechte Signale aus China, deutlich schwächere Emerging Markets, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Natürlich haben die Zentralbanken auch einen großen Einfluss auf die weitere Entwicklung der Finanzmärkte. Die USA befinden sich im Wahljahr und daher werden dort eher wenig bis gar keine größeren politischen Entscheidungen zu erwarten sein. Was Europa betrifft, so werden wir es weiterhin mit der Flüchtlingskrise zu tun haben. Hier gilt es sehr genau zu beobachten, wie sich die Mitgliedstaaten der Europäischen Union verhalten werden. Sollte sich der Ton untereinander weiter verschärfen, so ist mit schwer vorhersehbaren Ereignissen zu rechnen. Die Destabilisierung des Nahen Ostens und Nord Afrikas durch die USA und der schärfere Ton aus Russland tragen ebenfalls dazu bei, dass wir für alle diese Faktoren ein sehr wachsames Auge haben werden, um gegebenenfalls die richtigen Entscheidungen zu treffen und Konsequenzen zu ziehen.

Da das Unternehmen im europäischen Finanzmarkt weiter am Expandieren ist und wir dadurch immer unabhängiger von einzelnen regionalen Veränderungen (Beispiel möglicher Zusammenschluss Deutsche Börse mit LSI) werden, gehen wir von einem ähnlich guten Geschäftsergebnis wie in dem vorangegangenen Jahr aus. Die ersten Wochen des neuen Geschäftsjahres zeigen ein sehr schwieriges Marktumfeld mit deutlich ausgeweiteten Spreads, was aber für uns, wegen unserer bereits beschriebenen Strategie, als positiv zu bewerten ist und wir daher ein überaus ertragreiches Handelsergebnis verzeichnen konnten. Dem zu erwartenden steigenden Rohertrag stehen allerdings die gestiegenen Verwaltungsaufwendungen durch die erhöhte Mitarbeiterzahl und den steigenden IT Kosten gegenüber.

Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres bestehen nicht.

Wie gemäß § 25a Abs. 1 KWG gefordert, verfügt unser Institut über geeignete Regelungen zur Steuerung, Überwachung und Kontrolle der bestehenden Risiken. Alle von unserem Institut getätigten Geschäfte werden über unser integriertes Risiko-Informationssystem zusammen verarbeitet und über aufgesetzte Module direkt kumuliert, bewertet, kontrolliert und dient gleichzeitig zur Vorbereitung für Teile des gesetzlich vorgeschriebenen Melde- und Anzeigewesens. Die zur Durchführung des Risikomanagements und des Risikocontrollings benötigten Daten werden ständig erfasst, real-time überwacht und von der Geschäftsleitung ausgewertet. Als zusätzliche Risikominderung gelten unsere internen Mitarbeiterrichtlinien und die darin von der Geschäftsführung vorgegebenen Handelslimite. Gemäß § 25a Abs. 5 KWG wurde für das Jahr 2015 ein Gesellschafterbeschluss gefasst, der dem Unternehmen die Möglichkeit einräumt, den Mitarbeitern variable Vergütungen zu gewähren, die höher als 100 % des fixen Jahresgehaltes liegen, aber 200% nicht überschreiten.

Im Bereich Forschung und Entwicklung sind wir nicht tätig.

Zweigniederlassungen wurden wie im Vorjahr nicht unterhalten.

Frankfurt am Main, den 19.04.2016

Walter Ludwig
Daniel Förtsch
Dirk Schneider

Lagebericht zum 31.12.2014

Geschäftsverlauf und Strategie

Das Jahr 2014 ist durch verschiedene Ereignisse geprägt worden. Einerseits kam es durch geopolitische Vorkommnisse zu erhöhter Volatilität an den Märkten zum anderen sind Zinsspekulationen in den USA und Spekulationen zu dem QE-Programm der EZB marktbestimmend gewesen. Durch unser Geschäftsmodel, welches wir seit nun mehr 5 Jahren verfolgen und seit dieser Zeit immer weiter optimiert haben ist es uns gelungen ein positives Geschäftsergebnis zu erzielen. Maßnahmen um die Risiken zu minimieren, die sich im Vorjahr negativ auf den Geschäftsverlauf ausgewirkt haben, wurden erfolgreich umgesetzt.

In den vergangenen Jahren haben wir unsere Strategie das Geschäftsfeld als Market Maker innerhalb Europas auszubauen weiter vorangetrieben. Neben der Frankfurter Wertpapierbörse und verschiedenen anderen OTC-Plattformen in Deutschland ist es uns gelungen auch über die Grenzen hinaus als Market Maker aktiv zu werden. So sind wir in der Schweiz bereits seit mehreren Jahren tätig und in 2014 konnten wir Italien und Österreich mit in den Prozess der Expansion integrieren. Unser Bestreben ist es diese Entwicklung weiter voran zu treiben.

Neben dem Market Making haben wir unsere Position im OTC-Markt ausbauen können. Da wir durch die Tätigkeit als Market Maker zunehmende Liquidität dazugewinnen, konnten wir unsere Handelsaktivitäten mit namhaften Kontrahenten in Europa insbesondere auch in London ausbauen.

Dieser erfreulichen Entwicklung steht der weiter schwache Umsatz an der Frankfurter Wertpapierbörse, der sich seit nun mehr 2-3 Jahren auf diesem Niveau eingependelt hat, gegenüber. Die Umsatzrückgänge konnten wir jedoch durch unsere Strategie mehr als kompensieren.

Das Unternehmen hat sich in der Anzahl der Mitarbeiter im Jahre 2014 nicht verändert, plant aber in Zukunft sowohl im Bereich Handel als auch im Backoffice die Mitarbeiterzahl zu erhöhen. Die Anzahl der Geschäftsführer hat sich von 2 auf 3 erhöht. So hat das Unternehmen jetzt einen Geschäftsführer dem der Handel unterstellt ist, einen, der für Risiko und Compliance zuständig ist und der geschäftsführende Gesellschafter, der für das Controlling steht.

Lage der Gesellschaft

Vermögenslage

Die Bilanzsumme verminderte sich gegenüber dem Vorjahr. Auf der Aktivseite nah­men insbesondere die Barreserven und der Handelsbestand ab, während auf der Passivseite im Wesentlichen der Handelsbestand abnahm. Das Eigenkapital beträgt zum 31.12.2014 EUR 7.867.648,89. Bei einer Bilanzsumme von EUR 10.906.709,95 ergibt sich zum 31.12.2014 eine Eigenkapitalquote in Höhe von 72,1% (Vorjahr: 69,5%).

Finanzlage

Der Liquiditätsüberschuss als Saldo der Positionen Kasse, Guthaben bei Zentralno-tenbanken, kurzfristige Forderungen an Kreditinstitute und kurzfristige Verbindlich-keiten gegenüber Kreditinstituten nahm gegenüber dem Vorjahr zu. Die Liquidität war im Geschäftsjahr jederzeit gesichert.

Ertragslage

Das Jahresergebnis 2014 nahm gegenüber dem Vorjahr um TEUR 39 auf TEUR 43 zu. Dies ist auf die Zunahme des Ergebnisses des Handelsbestands um TEUR 867 auf TEUR 2.346 zurückzuführen, während das Provisionsergebnis um TEUR 38 auf TEUR 369 abnahm. Im Einzelnen erhöhte sich das Ergebnis aus Wertpapieren um TEUR 965 auf TEUR 2.632 und das Ergebnis aus Kursdifferenzen aus Aufgabege­schäften um TEUR 14 auf TEUR 1, während das Ergebnis aus Futures um TEUR 7 auf ./. TEUR 17 und das Ergebnis aus Optionen um TEUR 13 auf ./. TEUR 13 ab­nahm und sich die das Handelsergebnis belastende Zuführung zum gesonderten Bestand des Fonds für allgemeine Bankrisiken um TEUR 92 auf TEUR 257 zunahm. Die Personalaufwendungen erhöhten sich um TEUR 317 auf TEUR 1.721.

Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft ist außerordentlich gut. Wir verfügen über ausreichendes Eigenkapital, um in unseren Geschäftsfeldern jederzeit frei agieren zu können. Unsere Auslastungen sind eher gering, so dass wir über genügend Spiel­raum verfügen.

Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Unsere Strategie sich weiter im Europäischen Raum als Market Maker zu etablieren, hat sich als sehr positiv dargestellt. Durch die Bestrebungen in MiFid II sehen wir uns in diesem Vorhaben weiter bestärkt. Derzeit befinden wir uns in der Level 2 Konsultationsphase, wir glauben aber, dass sich die Möglichkeiten für unser Geschäftsmodell durch die von der ESMA angestrebten Öffnung des monopolistischen Market Making zu einem Multimarket Making, so wie es sich derzeit abbildet, eher verbessern werden. Die Öffnung der geregelten Märkte auf Seiten des Market Making für mehrere Markteilnehmer betrachten wir für den Bereich Fixed Income als durchaus positiv. Dieses Modell praktizieren wir bereits auf verschiedenen geregelten-  und OTC-Plattformen im europäischen Raum und das sehr erfolgreich.

Natürlich sind auch Risiken durch immer restriktivere Regulierungsmaßnahmen für unser Geschäftsmodell zu erwarten. Die Geschäftsleitung verfolgt die Entwicklung sehr genau und wird auch in Zukunft mit angemessenen Maßnahmen diese Regulierung in das bestehende Geschäftsmodell integrieren.

Risiken

Wir unterscheiden in unserem Geschäftsmodel 4 wesentliche Risikoarten. Das sind:

  • Adressenausfallrisiko
  • Marktpreisrisiko
  • Liquiditätsrisiko
  • Operationelles Risiko

Neben den 4 oben genannten Risikoarten sind ökonomische, rechtliche und politische Faktoren immer zu beachten.

Wir kennen alle relevanten Risiken und haben Mechanismen verschiedenster Art in unserem Geschäftsbetrieb integriert, um diese auf ein Minimum zu reduzieren.  Das Emittentenausfallrisiko können wir leider nicht ganz ausschalten, haben jedoch durch Maßnahmen im Handel dafür gesorgt, dass sich das Risiko nicht als Unternehmensgefährdung darstellt. Marktpreisrisiken ergeben sich zwangsläufig in dem Geschäftsmodell des Unternehmens, werden aber durch entsprechende

Regelungen für unsere Händler und eine realtime Risikoüberwachung kontrolliert. Das Liquiditätsrisiko wird von unserem Riskmanager und der Geschäftsleitung täglich überwacht. Das beginnt vor dem Handelsstart durch Überprüfung der Depotauslastung der overnight Bestände, während des Handels durch unser Realtime Riskmanagement Tool und nach Handelsschluss, durch erneutes Prüfen der Auslastung der Depots. Außerdem stressen wir in unregelmäßigen Abständen unsere Auslastung gemessen am Eigenkapital. Das operationelle Risiko wird bei uns in erster Linie bei der EDV identifiziert. Große Teile der EDV sind in unserem Unternehmen an die ICF Systems ausgelagert und dafür hat der EDV Dienstleister einen eigenen Notfallplan erstellt. Für unsere eigenen Datenbanken werden Backups erstellt, die außer Haus gelagert werden. Das Risiko, dass unser Pricingsystem falsche Daten liefert ist durch einen Sicherungsmechanismus geschützt. Hier wird durch ein Algorithmus Durchschnittspreise von einem Pool an Preisen aus dem OTC-Markt gegen den eigenen Preis geprüft. Bei von uns definierten Abweichungen werden unsere Quotes automatisch verbreitert und farbig markiert, so dass der betreuende Händler den aufgetretenen Fehler schnell erkennen und beheben kann. Jeder Händler kontrolliert jeden Morgen sein Pricingsheet auf Abweichungen dieser Art. Die Funktionalität dieses Sicherungsmechanismus wird von Seiten der Compliance stichprobenartig überprüft.

Technologische Weiterentwicklung

Unser Unternehmen verfügt seit nun mehr 2 Jahren über einen IT Beauftragten, der sich ausschließlich um die Umsetzung von IT-Projekten, die Weiterentwicklung unserer bestehenden IT-Infrastruktur und die Sicherheit im Netzwerk kümmert. Dadurch sind wir in der Lage unser Geschäftsmodell, Market Making, mit einem sehr hohen technologischen Standard umzusetzen.

EDW / Phoenix-Insolvenz

Seit 2010 entrichten wir jährlich Sonderumlagen an die EDW. Die von uns beantragten Aussetzungen der Vollziehung der Sonderumlagebescheide wurden vor Gericht bisher nicht zu unseren Gunsten entschieden. Zur Abdeckung dieser, auch in

Zukunft anstehenden Forderungen,  haben wir ausreichende Rückstellungen bis in das Jahr 2018 gebildet.

Prognose

Das Jahr 2015 kann von einigen Ereignissen geprägt werden. Zunächst beleuchten wir mal die Aktivitäten der Zentralbanken. In den USA gehen wir davon aus, dass es zu einer marginalen Zinserhöhung kommen wird. Das wohl aber eher erst im 4. Quartal. Durch die Politik der EZB wird der Euro geschwächt und durch den starken US$ wird das Wachstum in den USA nicht so robust steigen wie das Ende 2014 prognostiziert wurde. Durch den Aufkauf von Anleihen durch die EZB in Höhe von 60 MRD€ monatlich ab März 2015, haben wir mit neuen Vorrausetzungen in den Finanzmärkten zu rechnen. Das beabsichtigte Ankurbeln der Kreditvergabe durch die Banken in die Realwirtschaft wird unseres Erachtens nicht in der Größenordnung stattfinden, wie es durch die EZB angedacht war. Daher wird auch hier die Liquidität in die Sachwerte fließen und die EZB fördert damit, wie schon seit Jahren, eine gefährliche Blasenbildung an den Finanzmärkten. Nur findet es jetzt in einem Ausmaß statt, das uns bedenklich stimmt. Aus Übertreibungen sind in der Vergangenheit immer wieder Krisen entstanden, daher beobachten wir die Vorgehensweise der Zentralbanken und die Reaktion der Märkte weltweit sehr wachsam.

Auf der anderen Seite haben wir mit einer Zuspitzung der Griechenland Problematik zu rechnen. Hier haben wir es mit einem immer wiederkehrenden Problem zu tun, das für unvorhergesehene Marktbewegungen führen kann. Sollt sich Griechenland tatsächlich für einen Austritt entscheiden, rechnen wir mit kurzfristigen Verwerfungen an den Finanzmärkten, aber mittelfristig wird der Austritt sicherlich eher positiv gesehen.

Die Situation in der Ukraine ist alarmierend. Die davon ausgehende Gefahr und das Risiko für unser Geschäft lässt sich nicht beziffern. Die außenpolitischen strategischen Schritte, die hier von USA, EU ( Nato) und Russland getätigt werden sind nicht vorhersehbar. Es gilt dies ebenfalls sehr wachsam zu beobachten.

Das Unternehmen wird auch in 2015 weiter versuchen  im europäischen Markt zu expandieren und für das Market Making neue Partner zu gewinnen. Durch die Einbindung neuer Handelsplattformen in unser Geschäftsmodell erwarten wir für das kommende Jahr ein Umsatzwachstum. Um dieses Wachstum zu unterstützen, werden wir mit Bedacht auch personell ein Wachstum in Betracht ziehen.

Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres beste­hen nicht.

Wie gemäß § 25a Abs. 1 Nr. 1 KWG gefordert, verfügt unser Institut über geeignete Regelungen zur Steuerung, Überwachung und Kontrolle der bestehenden Risiken. Alle von unserem Institut getätigten Geschäfte werden über unser integriertes Risi­koinformationssystem zusammen verarbeitet und über aufgesetzte Module direkt kumuliert, bewertet, kontrolliert und dient gleichzeitig zur Vorbereitung für Teile des gesetzlich vorgeschriebenen Melde- und Anzeigewesens. Die zur Durchführung des Risikomanagements und des Risikocontrollings benötigte Da­ten werden ständig erfasst, real time überwacht und von der Geschäftsleitung aus­gewertet. Als zusätzliche Risikominderung gelten unsere internen Mitarbeiterrichtli­nien und die darin von der Geschäftsführung vorgegebenen Handelslimite.

Im Bereich Forschung und Entwicklung sind wir nicht tätig.

Zweigniederlassungen wurden wie im Vorjahr nicht unterhalten.

Frankfurt am Main, den 05.05.2015

(Walter Ludwig)                               (Daniel Förtsch)

Geschäftsführer                              Geschäftsführer

Offenlegungsberichte

Offenlegungsbericht zum 31.12.2016

Offenlegung gemäß CRR Artikel 431 ff

Verfahren, Häufigkeit und Mittel der Offenlegung (Art. 431ff)

Die Veröffentlichung erfolgt jährlich (Art. 433 Abs. 1 CRR). Dies ist nach dem jetzigen Geschäftsverlauf und den jetzigen Geschäftsfeldern des Instituts ausreichend. Der Vorstand wird bei Änderungen der Bedingungen eine häufigere Offenlegung prüfen.

Die Offenlegung erfolgt auf der Homepage des Institutes. (Art. 434 CRR)

Risikomanagementziele und –Politik (Art. 435)

Das Institut verfolgt bei ihrem Risikomanagement den Grundsatz, dass die wirksamste Risikosteuerung die weitestgehende Vermeidung von Risiken ist. Diese Strategie liegt dem gesamten Geschäftsmodell des Instituts zugrunde. Das Institut ist nennenswert ausschließlich in Geschäftsfeldern und Geschäftsarten tätig, wo vom Ansatz her nur geringe Risiken vorhanden sind.

Das Institut ist als Market Maker ausschließlich für Anleihen tätig. Daher ergeben sich bei dieser Tätigkeit Marktpreisrisiken lediglich bei Anleihen, Zins- und Währungsschwankungen.

Die Struktur der Risikomanagement-Funktion ist unmittelbar auf die Geschäftsleitung ausgerichtet. Die Geschäftsleitung überwacht das gesamte Tagesgeschäft engmaschig durch das Risikoinformationssystem DECIDE. Mit diesem Risktool werden alle relevanten Daten realtime erfasst, aufbereitet und können von den Verantwortlichen jederzeit eingesehen werden.

Die Leitlinien für die Risikoabsicherung und –Minderung (Art. 435 (1) d)

Adressenausfallrisiko

Das Adressenausfallrisiko wird durch strenge Handelslimite, durch präzise vorgegebene Haltefristen und durch Stop-Loss-Regelungen gering gehalten.

Die Handelslimite liegen in allen Fällen weit unterhalb der gesetzlich zulässigen Geschäftsgrenzen.

Neukunden werden im Hinblick auf die Risikominderung nach einem besonderen, genau festgelegten Verfahren überprüft.

Für die Händler des Instituts gilt die Anweisung, Positionen over night so gering wie möglich zu halten. Auf diese Weise ist das Marktpreisrisiko prinzipiell auf Schwankungen während des Handelstages begrenzt, die generell geringer sind als mögliche over night-Schwankungen und die durch jederzeitige Reaktionsmöglichkeit während des Handelstages wirksam gemanaged werden können.

Auch die over night Handelslimite liegen in allen Fällen weit unterhalb der gesetzlich zulässigen Geschäftsgrenzen.

Marktpreisrisiko

Die Strategie zur Minderung der Marktpreisrisiken ist mit derjenigen zur Minderung des Adressenausfallsrisikos eng verwandt.

Jeder Händler hat individuelle Handelslimite, sowohl für den Handel intra day also auch für over night Positionen.

Für das Risikomanagement intra day setzt das Institut ein real time Überwachungstool ein, das dem Riskmanager und der Geschäftsleitung jederzeit den Einblick in die Bestände jedes einzelnen Händlers und in den Gesamtbestand des Instituts ermöglicht. Auf diese Weise kann das Institut anhand der aktuellen Marktpreise und der aktuellen Volatilität das Risiko jederzeit gut einschätzen und bei Bedarf gegensteuern. (siehe oben)

Liquiditätsrisiko

Die jederzeitige Zahlungsbereitschaft wird durch eine tägliche Kontrolle aller zahlungswirksamen Vorgänge einschließlich künftiger Zahlungsverpflichtungen gewährleistet. Datengrundlage hierfür sind die Positions- und Saldenaufstellungen der Clearingbanken, die vor Beginn des Handels täglich geprüft werden.

Während des Handelstages werden die Liquiditätsrisiken durch das real time Risk Management Tool überwacht.

Nach Handelsende werden die Bestände und Salden der Depots und Konten lückenlos überprüft.

Darüber hinaus wird die Liquidität des Instituts durch regelmäßige Stresstests überprüft, in denen ein worst case Szenario simuliert wird.

Operationelle Risiken

Die operationellen Risiken in dem Geschäftsmodell sind:

  • IT
  • Ausfallrisiken
  • Kooperationen bzw. vertragliche Bindungen
  • Auslagerungen
  • Personal
  • Regulierung und andere externe Ereignisse.

Ein großer Teil der eingesetzten IT-Systeme ist an einen EDV-Dienstleister ausgelagert, einem professionellen Anbieter von Rechenzentrumsleistung und Handelsinfrastruktur, der über das Qualitätssiegel DQS ISO 9001:2008 sowie ISO 27001 verfügt. Für die Leistungen des Dienstleisters besteht ein eigener Notfallplan.

Für unsere eigenen Systeme und Datenbanken verfügen wir über zwei IT-Beauftragte, die die Administration gewährleisten. Die Systeme und Datenbanken, die für den täglichen Handel und das dafür notwendige Pricing für das Betreiben des Market Making notwendig sind, werden durch Backups, die außer Haus gelagert werden gesichert.

Risiken aus Kooperationen bzw. vertraglichen Bindungen begegnet das Institut mit einer breiten Ausrichtung der Tätigkeit des Market Making.

Ausfallrisiken von Kontrahenten minimieren wir durch unser KYC-Verfahren bei dem wir durch die Compliance jeden Kunden / Kontrahenten genauestens überprüfen.

Auslagerungen bestehen sowohl operativ wie auch vertraglich streng nach den Maßgaben der MaRisk AT.9

Dem Risiko aus dem Personalbereich wird durch einen sorgfältigen Prozess der Auswahl der Mitarbeiter und der späteren kontinuierlichen kontrollierenden Begleitung und Schulung begegnet.

Die Begrenzung des operationellen Risikos wird außerdem durch eine Mitarbeiter-Vergütungspolitik unterstützt, die den Mitarbeitern keine Vergünstigungen für die Übernahme von übermäßigen Risiken einräumt. Wir verweisen hierzu auf die betreffenden einschlägigen Offenlegungsabschnitte. Weiterhin wird das operationelle Risiko dadurch vermindert, dass den Mitarbeitern in Papieren und Instrumenten, in denen das Institut geschäftlich aktiv ist, grundsätzlich keine privaten Geschäfte erlaubt sind. Ausnahmen können nur nach ausdrücklicher Genehmigung durch die Geschäftsleitung eingeräumt werden, und dies nur für Fälle, in denen keinerlei Interessenkollision denkbar ist, wie z.B. dass eine Position bis zu einer nicht zu nahen Endfälligkeit gehalten werden. Jeder Mitarbeiter muss zu Beginn seiner Tätigkeit eine entsprechende Selbstverpflichtungserklärung unterzeichnen.

Erklärung der Geschäftsleitung zur Angemessenheit des Risikomanagement-Verfahrens (Art. 435 e))

Die Geschäftsleitung hat durch einen Beschluss am 18.09.2013 erklärt, dass die im Institut implementierten Risikomanagementverfahren dem Profil und der Strategie des Instituts angemessen sind.

Unternehmensführungsregelungen zur Diversitätsstrategie (Art. 435 Abs. 2 d))

Das Institut hat zwei Mitglieder des Leitungsorgans, die unterschiedliche Erfahrungen haben und unterschiedliche Bereiche abdecken:

Der Geschäftsführer Daniel Förtsch deckt den Bereich Compliance, Risiko und Marktfolge ab und der Geschäftsführer Dirk Schneider ist für den Handel zuständig.

Anwendungsbereich, Art. 436

Das Institut ist nicht Teil einer Unternehmensgruppe, so dass für die Angaben der Offenlegung weder Konsolidierung noch Abzugsposten eine Rolle spielen.

Eigenmittel, Art. 437

Das Institut verfügt über Eigenmittel in Höhe von 9.413 TE, die insgesamt aus hartem Kernkapital bestehen. Darin enthalten ist ein Abzugsposten in Höhe von 126 TE für Immaterielle Vermögensgegenstände.

Eigenmittelanforderungen, Art. 438 a)

Das Institut legt der Beurteilung der Angemessenheit seiner Eigenmittelausstattung als äußeren Rahmen die gesetzlichen und untergesetzlichen Vorschriften zu den Geschäftsgrenzen zugrunde.

Dies sind die nach COREP anrechenbaren Eigenmittel und die entsprechend den Vorschriften der COREP ermittelten und gewichteten Risikobeträge.

Innerhalb dieses Rahmens nutzt die Geschäftsleitung den Raum für die vorstehend dargelegten Risikobegrenzungsmaßnahmen.

So könnte das Institut mit seiner Eigenmittelausstattung Risiken mit einem Gesamtrisikobetrag von 9.413 * 12,5 eingehen, das sind 117.663 TE. Tatsächlich waren die Risikopositionen zum Bilanzstichtag jedoch nur 11.521 TE hoch, also lediglich 9,8 % des gesetzlich möglichen Risikos.

Die gemäß Art. 92 CRR berechneten Eigenmittelanforderungen,  438 e)

Der vorerwähnte Betrag von 11.521 TE ist nach Art. 92 CRR berechnet.

Die risikogewichteten Positionsbeträge, Art. 438 c)

Auf internen Beurteilungen basierende Ansätze (IRB-Ansätze) verwendet das Institut nicht, so dass hierzu generell keine Aussagen getroffen werden.

Die Handelsbuchrisikopositionen und Beiträge zum Ausfallfonds einer zentralen Gegenpartei betragen bei einer Gewichtung von 8 % 209 TE.

Andere Arten von Risikopositionen belaufen sich, jeweils mit 8 % gewichtet, auf folgende Beträge:

Gegenüber Instituten: 168 TE

Gegenüber Unternehmen: 12 TE

Sonstige: 15 TE

Die Eigenmittelanforderungen für das operationelle Risiko, Art. 438 f)

Die nach dem Basisindikatoransatz berechneten Eigenmittelanforderungen für das Operationelle Risiko betragen, mit 8 % gewichtet, 656 TE.

Gegenparteiausfallrisikopositionen: Methodik der Zuweisung internen Kapitals und Obergrenzen für Gegenparteiausfallrisikopositionen, Art. 439 a) b) c)

Die Gegenparteiausfallrisiken werden entsprechend den gesetzlichen Großkreditgrenzen festgelegt, die auch Konzernzusammenhänge (Kreditnehmereinheiten) berücksichtigen. Unterhalb dieses Rahmens gibt es für jede Einzelposition Handelslimite. Wegen der im Verhältnis zu den Gesamtrisiken sehr hohen Eigenkapitalausstattung des Instituts wird auf gesonderte Zuweisung von internem Kapital für Gegenparteiausfallrisiken verzichtet.

Sicherheitsbetrag bei einer Herabstufung der Bonität des Instituts, Art. 439 d)

Das Institut arbeitet als börsenzugelassenes Institut auf der höchsten Bonitätsstufe und muss hohe Sicherheiten bei den Clearingbanken für alle offenen Handelspositionen leisten. Die Höhe der Sicherheiten ist von der Bonität des Instituts unabhängig, die Clearingbanken verlangen die für einen Adressenausfall und eine Bonitätsherabstufung höchstmögliche Sicherheit.

Das Institut begegnet dem Risiko einer Herabstufung der Bonität durch die gegenüber den gesetzlichen Vorschriften engeren internen Geschäftsgrenzen.

Zeitwert von Verträgen, Netting, Sicherheiten, Derivate, Art. 439 e) f) g) h)

Das Institut weist keine dieser Posten auf.

Antizyklischer Kapitalpuffer, Art. 440

Wegen der im Verhältnis zu den vorhandenen Gesamtrisiken sehr hohen Eigenkapitalausstattung und weil das Institut keine langfristigen Anlagen eingeht, sondern ausschließlich solche im Handelsbuch, verzichtet das Institut auf die Bildung eines antizyklischen Kapitalpuffers.

Kreditrisikoanpassungen, Art. 442 a) b)

Ein Kredit ist überfällig, wenn der Schuldner mit einer fälligen Zahlung mehr als einen Monat in Verzug ist.

Ein Kredit ist wertgemindert, wenn dem Institut Tatsachen bekannt werden, die eine große Wahrscheinlichkeit beinhalten, dass der Kredit nicht in vollem Umfang zurückgezahlt werden wird. In jedem Fall wird bei einem Zahlungsverzug von 9 Monaten angenommen, dass der Kredit nicht in vollem Umfang zurückgezahlt werden wird.

Jedoch ist anzumerken, dass es im langjährigen üblichen regelmäßigen Geschäftsablauf und auf der Basis des Geschäftsmodells des Instituts keine denkbaren Anwendungsfälle für Kreditrisikoanpassungen gibt. Die Kreditrisiken liegen nahezu ausschließlich im Handelsbuch und im Wertpapierhandel, der durch die Clearingbank abgewickelt wird, und sind deshalb notgedrungen immer sehr kurzfristiger Art.

Geografische Verteilung der Risikopositionen, Art. 442 d) e) f) g) h) i)

Alle Risikopositionen entfallen auf Deutschland, nämlich 2.436 TE. Hiervon bestehen 2.095 TE gegenüber Instituten (insbesondere Clearingbanken). Alle Forderungen sind täglich fällig.

Wertgeminderte Positionen sind darin nicht enthalten, ebenso sind keine Kreditrisikoanpassungen direkt in die Gewinn- und Verlustrechnung übernommen worden.

Ansätze für die Bewertung der Eigenmittelanforderungen für das Operationelle Risiko, Art. 446

Das Institut verwendet den Basis-Indikator-Ansatz gem. Art. 315.

Risiko aus nicht im Handelsbuch enthaltenen Beteiligungspositionen, Art. 447

Das Institut hält keine solchen Positionen.

Zinsrisiko aus nicht im Handelsbuch enthaltenen Beteiligungspositionen, Art. 448

Das Institut hält keine solchen Positionen.

Risiko aus Verbriefungspositionen, Art. 449

Das Institut hält keine solchen Positionen.

Vergütungspolitik, Art. 450

Die Vergütungspolitik des Instituts ist darauf ausgerichtet, dass die Mitarbeiter keinerlei Anreize erhalten, Risiken einzugehen.

Verschuldung, Art. 451 Abs. 1 a)

Das Institut hatte zum Bilanzstichtag eine Verschuldungsquote in Höhe von 79,83%.

Positionen im Sinne des Art. 475 Absätze 2 und 3 hält das Institut nicht.

Verschuldung, Art. 451 Abs. 1 b)

Die Risikomessgröße zum Bilanzstichtag setzt sich zusammen aus Vermögenswerten des Handelsbuches iHv. 1.672 TE, im Übrigen aus Forderungen gegen Kreditinstitute in Höhe von 10.476TE, gegen Unternehmen iHv. 151 TE sowie aus anderen Forderungsklassen iHv. 190 TE.

Treuhandpositionen, Art. 451 Abs. 1 c)

Solche Positionen hat das Institut nicht.

Überwachung des Risikos einer übermäßigen Verschuldung und Einflussfaktoren, Art. 451 Abs. 1 d) e)

Die Überwachung einer übermäßigen Verschuldung wird von der Geschäftsleitung wahrgenommen, die täglich die Liquidität des Instituts prüft. Die Forderungen und Verbindlichkeiten des Instituts sind fast ausnahmslos täglich fällig. Daher ist die Überwachung sehr einfach möglich. Das Geschäftsmodell des Instituts zielt darauf ab, ausschließlich im Wertpapierhandel und hier immer nur mit sehr kurzfristigen Positionen, möglichst nur intra day, aktiv zu sein.

Verwendung von Kreditrisikominderungstechniken, Art. 453

Das Institut verwendet Kreditrisikominderungstechniken lediglich im Rahmen der Vorschriften, die ein bilanzielles und außerbilanzielles Netting erlauben. Allerdings gab es im Berichtszeitraum keine Fälle von Netting.

Vom Institut genommene Sicherheiten, Art. 453 c) d)

Das Institut hat keine Sicherheiten oder Garantien in Empfang genommen, ebenso wenig hat es Kreditderivatepositionen.

Informationen über Markt- oder Kreditrisikokonzentrationen innerhalb der Kreditrisikominderung, Art. 453 e)

Das Institut wendet wegen der Struktur (nur kurzfristige Positionen aus dem Wertpapierhandel) und Quantität seiner Risiken (siehe oben zur Verschuldungsquote) keine Kreditrisikominderungstechniken an.

Offenlegungsbericht zum 31.12.2015

Offenlegung gemäß CRR Artikel 431 ff

Verfahren, Häufigkeit und Mittel der Offenlegung (Art. 431ff)

Die Veröffentlichung erfolgt jährlich (Art. 433 Abs. 1 CRR). Dies ist nach dem jetzigen Geschäftsverlauf und den jetzigen Geschäftsfeldern des Instituts ausreichend. Der Vorstand wird bei Änderungen der Bedingungen eine häufigere Offenlegung prüfen.

Die Offenlegung erfolgt auf der Homepage des Institutes. (Art. 434 CRR)

Risikomanagementziele und –Politik (Art. 435)

Das Institut verfolgt bei ihrem Risikomanagement den Grundsatz, dass die wirksamste Risikosteuerung die weitestgehende Vermeidung von Risiken ist. Diese Strategie liegt dem gesamten Geschäftsmodell des Instituts zugrunde. Das Institut ist nennenswert ausschließlich in Geschäftsfeldern und Geschäftsarten tätig, wo vom Ansatz her nur geringe Risiken vorhanden sind.

Das Institut ist als Market Maker ausschließlich für Anleihen tätig. Daher ergeben sich bei dieser Tätigkeit Marktpreisrisiken lediglich bei Anleihen, Zins- und Währungsschwankungen.

Die Struktur der Risikomanagement-Funktion ist unmittelbar auf die Geschäftsleitung ausgerichtet. Die Geschäftsleitung überwacht das gesamte Tagesgeschäft engmaschig durch das Risikoinformationssystem IMPROMPTU. Mit diesem Risktool werden alle relevanten Daten realtime erfasst, aufbereitet und können von den Verantwortlichen jederzeit eingesehen werden.

Die Leitlinien für die Risikoabsicherung und –Minderung (Art. 435 (1) d)

Adressenausfallrisiko

Das Adressenausfallrisiko wird durch strenge Handelslimite, durch präzise vorgegebene Haltefristen und durch Stop-Loss-Regelungen gering gehalten.

Die Handelslimite liegen in allen Fällen weit unterhalb der gesetzlich zulässigen Geschäftsgrenzen.

Neukunden werden im Hinblick auf die Risikominderung nach einem besonderen, genau festgelegten Verfahren überprüft.

Für die Händler des Instituts gilt die Anweisung, Positionen over night so gering wie möglich zu halten. Auf diese Weise ist das Marktpreisrisiko prinzipiell auf Schwankungen während des Handelstages begrenzt, die generell geringer sind als mögliche over night-Schwankungen und die durch jederzeitige Reaktionsmöglichkeit während des Handelstages wirksam gemanaged werden können.

Auch die over night Handelslimite liegen in allen Fällen weit unterhalb der gesetzlich zulässigen Geschäftsgrenzen.

Marktpreisrisiko

Die Strategie zur Minderung der Marktpreisrisiken ist mit derjenigen zur Minderung des Adressenausfallsrisikos eng verwandt.

Jeder Händler hat individuelle Handelslimite, sowohl für den Handel intra day also auch für over night Positionen.

Für das Risikomanagement intra day setzt das Institut ein real time Überwachungstool ein, das dem Riskmanager und der Geschäftsleitung jederzeit den Einblick in die Bestände jedes einzelnen Händlers und in den Gesamtbestand des Instituts ermöglicht. Auf diese Weise kann das Institut anhand der aktuellen Marktpreise und der aktuellen Volatilität das Risiko jederzeit gut einschätzen und bei Bedarf gegensteuern. (siehe oben)

Liquiditätsrisiko

Die jederzeitige Zahlungsbereitschaft wird durch eine tägliche Kontrolle aller zahlungswirksamen Vorgänge einschließlich künftiger Zahlungsverpflichtungen gewährleistet. Datengrundlage hierfür sind die Positions- und Saldenaufstellungen der Clearingbanken, die vor Beginn des Handels täglich geprüft werden.

Während des Handelstages werden die Liquiditätsrisiken durch das real time Risk Management Tool überwacht.

Nach Handelsende werden die Bestände und Salden der Depots und Konten lückenlos überprüft.

Darüber hinaus wird die Liquidität des Instituts durch regelmäßige Stresstests überprüft, in denen ein worst case Szenario simuliert wird.

Operationelle Risiken

Die operationellen Risiken bestehen vor allem in der Zuverlässigkeit des Personals und der Verfügbarkeit der IT.

Dem Risiko aus dem Personalbereich wird durch einen sorgfältigen Prozess der Auswahl der Mitarbeiter und der späteren kontinuierlichen kontrollierenden Begleitung und Schulung begegnet.

Ein großer Teil der eingesetzten IT-Systeme ist an einen EDV-Dienstleister ausgelagert, einem professionellen Anbieter von Rechenzentrumsleistung und Handelsinfrastruktur. Für die Leistungen des Dienstleisters besteht ein eigener Notfallplan.

Die Begrenzung des operationellen Risikos wird außerdem durch eine Mitarbeiter-Vergütungspolitik unterstützt, die den Mitarbeitern keine Vergünstigungen für die Übernahme von übermäßigen Risiken einräumt. Wir verweisen hierzu auf die betreffenden einschlägigen Offenlegungsabschnitte.

Weiterhin wird die Begrenzung des operationellen Risikos dadurch vermindert, dass den Mitarbeitern lediglich in sehr engen Grenzen private Handelsgeschäfte erlaubt werden. Jeder Mitarbeiter muss zu Beginn seiner Tätigkeit eine entsprechende Selbstverpflichtungserklärung unterzeichnen.

Erklärung der Geschäftsleitung zur Angemessenheit des Risikomanagement-Verfahrens (Art. 435 e))

Die Geschäftsleitung hat durch einen Beschluss am 09.09.2015 erklärt, dass die im Institut implementierten Risikomanagementverfahren dem Profil und der Strategie des Instituts angemessen sind. Darüber hinaus wurde beschlossen, dass im Laufe des Jahres 2016 ein neues, weitaus umfangreicheres und den erhöhten regulatorischen Anforderungen entsprechendes Risikotool für das Institut implementiert wird.

Unternehmensführungsregelungen zur Diversitätsstrategie (Art. 435 Abs. 2 d))

Das Institut hat zwei Mitglieder des Leitungsorgans, die unterschiedliche Erfahrungen haben und unterschiedliche Bereiche abdecken:

Der Geschäftsführer Daniel Förtsch deckt den Bereich Compliance, Risiko und Marktfolge ab und der Geschäftsführer Dirk Schneider ist für den Handel zuständig.

Anwendungsbereich, Art. 436

Das Institut ist nicht Teil einer Unternehmensgruppe, so dass für die Angaben der Offenlegung weder Konsolidierung noch Abzugsposten eine Rolle spielen.

Eigenmittel, Art. 437

Das Institut verfügt über Eigenmittel in Höhe von 9.132 TE, die insgesamt aus hartem Kernkapital bestehen.

Abzugs- oder Korrekturposten treten nicht auf.

Eigenmittelanforderungen, Art. 438 a)

Das Institut legt der Beurteilung der Angemessenheit seiner Eigenmittelausstattung als äußeren Rahmen die gesetzlichen und untergesetzlichen Vorschriften zu den Geschäftsgrenzen zugrunde.

Dies sind die nach COREP anrechenbaren Eigenmittel und die entsprechend den Vorschriften der COREP ermittelten und gewichteten Risikobeträge.

Innerhalb dieses Rahmens nutzt die Geschäftsleitung den Raum für die vorstehend dargelegten Risikobegrenzungsmaßnahmen.

So könnte das Institut mit seiner Eigenmittelausstattung Risiken mit einem Gesamtrisikobetrag von 8.463 * 12,5 eingehen, das sind 114.150 TE. Tatsächlich waren die Risikopositionen zum Bilanzstichtag jedoch nur 11.080 TE hoch, also lediglich 9,7 % des gesetzlich möglichen Risikos.

Die gemäß Art. 92 CRR berechneten Eigenmittelanforderungen,  438 e)

Der vorerwähnte Betrag von 11.080 TE ist nach Art. 92 CRR berechnet.

Die risikogewichteten Positionsbeträge, Art. 438 c)

Auf internen Beurteilungen basierende Ansätze (IRB-Ansätze) verwendet das Institut nicht, so dass hierzu generell keine Aussagen getroffen werden.

Die Handelsbuchrisikopositionen und Beiträge zum Ausfallfonds einer zentralen Gegenpartei betragen bei einer Gewichtung von 8 % 219 TE.

Andere Arten von Risikopositionen belaufen sich, jeweils mit 8 % gewichtet, auf folgende Beträge:

Gegenüber Instituten: 167 TE

Gegenüber Unternehmen: 2 TE

Sonstige: 14 TE

Die Eigenmittelanforderungen für das operationelle Risiko, Art. 438 f)

Die nach dem Basisindikatoransatz berechneten Eigenmittelanforderungen für das Operationelle Risiko betragen, mit 8 % gewichtet, 484 TE.

Gegenparteiausfallrisikopositionen: Methodik der Zuweisung internen Kapitals und Obergrenzen für Gegenparteiausfallrisikopositionen, Art. 439 a) b) c)

Die Gegenparteiausfallrisiken werden entsprechend den gesetzlichen Großkreditgrenzen festgelegt, die auch Konzernzusammenhänge (Kreditnehmereinheiten) berücksichtigen. Unterhalb dieses Rahmens gibt es für jede Einzelposition Handelslimite. Wegen der im Verhältnis zu den Gesamtrisiken sehr hohen Eigenkapitalausstattung des Instituts wird auf gesonderte Zuweisung von internem Kapital für Gegenparteiausfallrisiken verzichtet.

Sicherheitsbetrag bei einer Herabstufung der Bonität des Instituts, Art. 439 d)

Das Institut arbeitet als börsenzugelassenes Institut auf der höchsten Bonitätsstufe und muss hohe Sicherheiten bei den Clearingbanken für alle offenen Handelspositionen leisten. Die Höhe der Sicherheiten ist von der Bonität des Instituts unabhängig, die Clearingbanken verlangen die für einen Adressenausfall und eine Bonitätsherabstufung höchstmögliche Sicherheit.

Das Institut begegnet dem Risiko einer Herabstufung der Bonität durch die gegenüber den gesetzlichen Vorschriften engeren internen Geschäftsgrenzen.

Zeitwert von Verträgen, Netting, Sicherheiten, Derivate, Art. 439 e) f) g) h)

Das Institut weist keine dieser Posten auf.

Antizyklischer Kapitalpuffer, Art. 440

Wegen der im Verhältnis zu den vorhandenen Gesamtrisiken sehr hohen Eigenkapitalausstattung und weil das Institut keine langfristigen Anlagen eingeht, sondern ausschließlich solche im Handelsbuch, verzichtet das Institut auf die Bildung eines antizyklischen Kapitalpuffers.

Kreditrisikoanpassungen, Art. 442 a) b)

Ein Kredit ist überfällig, wenn der Schuldner mit einer fälligen Zahlung mehr als einen Monat in Verzug ist.

Ein Kredit ist wertgemindert, wenn dem Institut Tatsachen bekannt werden, die eine große Wahrscheinlichkeit beinhalten, dass der Kredit nicht in vollem Umfang zurückgezahlt werden wird. In jedem Fall wird bei einem Zahlungsverzug von 9 Monaten angenommen, dass der Kredit nicht in vollem Umfang zurückgezahlt werden wird.

Jedoch ist anzumerken, dass es im langjährigen üblichen regelmäßigen Geschäftsablauf und auf der Basis des Geschäftsmodells des Instituts keine denkbaren Anwendungsfälle für Kreditrisikoanpassungen gibt. Die Kreditrisiken liegen nahezu ausschließlich im Handelsbuch und im Wertpapierhandel, der durch die Clearingbank abgewickelt wird, und sind deshalb notgedrungen immer sehr kurzfristiger Art.

Geografische Verteilung der Risikopositionen, Art. 442 d) e) f) g) h) i)

Alle Risikopositionen entfallen auf Deutschland, nämlich 2.290 TE. Hiervon bestehen 2.084 TE gegenüber Instituten (insbesondere Clearingbanken). Alle Forderungen sind täglich fällig.

Wertgeminderte Positionen sind darin nicht enthalten, ebenso sind keine Kreditrisikoanpassungen direkt in die Gewinn- und Verlustrechnung übernommen worden.

Ansätze für die Bewertung der Eigenmittelanforderungen für das Operationelle Risiko, Art. 446

Das Institut verwendet den Basis-Indikator-Ansatz gem. Art. 315.

Risiko aus nicht im Handelsbuch enthaltenen Beteiligungspositionen, Art. 447

Das Institut hält keine solchen Positionen.

Zinsrisiko aus nicht im Handelsbuch enthaltenen Beteiligungspositionen, Art. 448

Das Institut hält keine solchen Positionen.

Risiko aus Verbriefungspositionen, Art. 449

Das Institut hält keine solchen Positionen.

Vergütungspolitik, Art. 450

Die Vergütungspolitik des Instituts ist darauf ausgerichtet, dass die Mitarbeiter keinerlei Anreize erhalten, Risiken einzugehen.

Verschuldung, Art. 451 Abs. 1 a)

Das Institut hatte zum Bilanzstichtag 2015 eine Verschuldungsquote in Höhe von 80,46%.

Positionen im Sinne des Art. 475 Absätze 2 und 3 hält das Institut nicht.

Verschuldung, Art. 451 Abs. 1 b)

Die Risikomessgröße zum Bilanzstichtag 2015 setzt sich zusammen aus Vermögenswerten des Handelsbuches iHv. 1.352 TE, im Übrigen aus Forderungen gegen Kreditinstitute in Höhe von 10.448 TE, gegen Unternehmen iHv. 1.355 TE sowie aus anderen Forderungsklassen iHv. 178 TE.

Treuhandpositionen, Art. 451 Abs. 1 c)

Solche Positionen hat das Institut nicht.

Überwachung des Risikos einer übermäßigen Verschuldung und Einflussfaktoren, Art. 451 Abs. 1 d) e)

Die Überwachung einer übermäßigen Verschuldung wird von der Geschäftsleitung wahrgenommen, die täglich die Liquidität des Instituts prüft. Die Forderungen und Verbindlichkeiten des Instituts sind fast ausnahmslos täglich fällig. Daher ist die Überwachung sehr einfach möglich. Das Geschäftsmodell des Instituts zielt darauf ab, ausschließlich im Wertpapierhandel und hier immer nur mit sehr kurzfristigen Positionen, möglichst nur intra day, aktiv zu sein.

Verwendung von Kreditrisikominderungstechniken, Art. 453

Das Institut verwendet Kreditrisikominderungstechniken lediglich im Rahmen der Vorschriften, die ein bilanzielles und außerbilanzielles Netting erlauben. Allerdings gab es im Berichtszeitraum keine Fälle von Netting.

Vom Institut genommene Sicherheiten, Art. 453 c) d)

Das Institut hat keine Sicherheiten oder Garantien in Empfang genommen, ebenso wenig hat es Kreditderivatepositionen.

Informationen über Markt- oder Kreditrisikokonzentrationen innerhalb der Kreditrisikominderung, Art. 453 e)

Das Institut wendet wegen der Struktur (nur kurzfristige Positionen aus dem Wertpapierhandel) und Quantität seiner Risiken (siehe oben zur Verschuldungsquote) keine Kreditrisikominderungstechniken an.

Offenlegungsbericht zum 31.12.2014

Offenlegung gemäß CRR Artikel 431 ff

Verfahren, Häufigkeit und Mittel der Offenlegung (Art. 431ff)

Die Veröffentlichung erfolgt jährlich (Art. 433 Abs. 1 CRR). Dies ist nach dem jetzigen Geschäftsverlauf und den jetzigen Geschäftsfeldern des Instituts ausreichend. Der Vorstand wird bei Änderungen der Bedingungen eine häufigere Offenlegung prüfen.

Die Offenlegung erfolgt auf der Homepage des Institutes. (Art. 434 CRR)

Risikomanagementziele und –Politik (Art. 435)

Das Institut verfolgt bei ihrem Risikomanagement den Grundsatz, dass die wirksamste Risikosteuerung die weitestgehende Vermeidung von Risiken ist. Diese Strategie liegt dem gesamten Geschäftsmodell des Instituts zugrunde. Das Institut ist nennenswert ausschließlich in Geschäftsfeldern und Geschäftsarten tätig, wo vom Ansatz her nur geringe Risiken vorhanden sind.

Das Institut ist als Market Maker ausschließlich für Anleihen tätig. Daher ergeben sich bei dieser Tätigkeit Marktpreisrisiken lediglich bei Anleihen, Zins- und Währungsschwankungen.

Die Struktur der Risikomanagement-Funktion ist unmittelbar auf die Geschäftsleitung ausgerichtet. Die Geschäftsleitung überwacht das gesamte Tagesgeschäft engmaschig durch das Risikoinformationssystem IMPROMPTU. Mit diesem Risktool werden alle relevanten Daten realtime erfasst, aufbereitet und können von den Verantwortlichen jederzeit eingesehen werden.

Die Leitlinien für die Risikoabsicherung und –Minderung (Art. 435 (1) d)

Adressenausfallrisiko

Das Adressenausfallrisiko wird durch strenge Handelslimite, durch präzise vorgegebene Haltefristen und durch Stop-Loss-Regelungen gering gehalten.

Die Handelslimite liegen in allen Fällen weit unterhalb der gesetzlich zulässigen Geschäftsgrenzen.

Neukunden werden im Hinblick auf die Risikominderung nach einem besonderen, genau festgelegten Verfahren überprüft.

Für die Händler des Instituts gilt die Anweisung, Positionen over night so gering wie möglich zu halten. Auf diese Weise ist das Marktpreisrisiko prinzipiell auf Schwankungen während des Handelstages begrenzt, die generell geringer sind als mögliche over night-Schwankungen und die durch jederzeitige Reaktionsmöglichkeit während des Handelstages wirksam gemanaged werden können.

Auch die over night Handelslimite liegen in allen Fällen weit unterhalb der gesetzlich zulässigen Geschäftsgrenzen.

Marktpreisrisiko

Die Strategie zur Minderung der Marktpreisrisiken ist mit derjenigen zur Minderung des Adressenausfallsrisikos eng verwandt.

Jeder Händler hat individuelle Handelslimite, sowohl für den Handel intra day also auch für over night Positionen.

Für das Risikomanagement intra day setzt das Institut ein real time Überwachungstool ein, das dem Riskmanager und der Geschäftsleitung jederzeit den Einblick in die Bestände jedes einzelnen Händlers und in den Gesamtbestand des Instituts ermöglicht. Auf diese Weise kann das Institut anhand der aktuellen Marktpreise und der aktuellen Volatilität das Risiko jederzeit gut einschätzen und bei Bedarf gegensteuern. (siehe oben)

Liquiditätsrisiko

Die jederzeitige Zahlungsbereitschaft wird durch eine tägliche Kontrolle aller zahlungswirksamen Vorgänge einschließlich künftiger Zahlungsverpflichtungen gewährleistet. Datengrundlage hierfür sind die Positions- und Saldenaufstellungen der Clearingbanken, die vor Beginn des Handels täglich geprüft werden.

Während des Handelstages werden die Liquiditätsrisiken durch das real time Risk Management Tool überwacht.

Nach Handelsende werden die Bestände und Salden der Depots und Konten lückenlos überprüft.

Darüber hinaus wird die Liquidität des Instituts durch regelmäßige Stresstests überprüft, in denen ein worst case Szenario simuliert wird.

Operationelle Risiken

Die operationellen Risiken bestehen vor allem in der Zuverlässigkeit des Personals und der Verfügbarkeit der IT.

Dem Risiko aus dem Personalbereich wird durch einen sorgfältigen Prozess der Auswahl der Mitarbeiter und der späteren kontinuierlichen kontrollierenden Begleitung und Schulung begegnet.

Ein großer Teil der eingesetzten IT-Systeme ist an einen EDV-Dienstleister ausgelagert, einem professionellen Anbieter von Rechenzentrumsleistung und Handelsinfrastruktur. Für die Leistungen des Dienstleisters besteht ein eigener Notfallplan.

Die Begrenzung des operationellen Risikos wird außerdem durch eine Mitarbeiter-Vergütungspolitik unterstützt, die den Mitarbeitern keine Vergünstigungen für die Übernahme von übermäßigen Risiken einräumt. Wir verweisen hierzu auf die betreffenden einschlägigen Offenlegungsabschnitte.

Weiterhin wird die Begrenzung des operationellen Risikos dadurch vermindert, dass den Mitarbeitern lediglich in sehr engen Grenzen private Handelsgeschäfte erlaubt werden. Jeder Mitarbeiter muss zu Beginn seiner Tätigkeit eine entsprechende Selbstverpflichtungserklärung unterzeichnen.

Erklärung der Geschäftsleitung zur Angemessenheit des Risikomanagement-Verfahrens (Art. 435 e))

Die Geschäftsleitung hat durch einen Beschluss am 18.09.2013 erklärt, dass die im Institut implementierten Risikomanagementverfahren dem Profil und der Strategie des Instituts angemessen sind.

Unternehmensführungsregelungen zur Diversitätsstrategie (Art. 435 Abs. 2 d))

Das Institut hat zwei Mitglieder des Leitungsorgans, die unterschiedliche Erfahrungen haben und unterschiedliche Bereiche abdecken:

Der Geschäftsführer Daniel Förtsch deckt den Bereich Compliance, Risiko und Marktfolge ab und der Geschäftsführer Dirk Schneider ist für den Handel zuständig.

Anwendungsbereich, Art. 436

Das Institut ist nicht Teil einer Unternehmensgruppe, so dass für die Angaben der Offenlegung weder Konsolidierung noch Abzugsposten eine Rolle spielen.

Eigenmittel, Art. 437

Das Institut verfügt über Eigenmittel in Höhe von 8.844 TE, die insgesamt aus hartem Kernkapital bestehen.

Abzugs- oder Korrekturposten treten nicht auf.

 

 

Eigenmittelanforderungen, Art. 438 a)

Das Institut legt der Beurteilung der Angemessenheit seiner Eigenmittelausstattung als äußeren Rahmen die gesetzlichen und untergesetzlichen Vorschriften zu den Geschäftsgrenzen zugrunde.

Dies sind die nach COREP anrechenbaren Eigenmittel und die entsprechend den Vorschriften der COREP ermittelten und gewichteten Risikobeträge.

Innerhalb dieses Rahmens nutzt die Geschäftsleitung den Raum für die vorstehend dargelegten Risikobegrenzungsmaßnahmen.

So könnte das Institut mit seiner Eigenmittelausstattung Risiken mit einem Gesamtrisikobetrag von 8.844 * 12,5 eingehen, das sind 110.550 TE. Tatsächlich waren die Risikopositionen zum Bilanzstichtag jedoch nur 13.083 TE hoch, also lediglich 11,8 % des gesetzlich möglichen Risikos.

Die gemäß Art. 92 CRR berechneten Eigenmittelanforderungen,  438 e)

Der vorerwähnte Betrag von 13.083 TE ist nach Art. 92 CRR berechnet.

Die risikogewichteten Positionsbeträge, Art. 438 c)

Auf internen Beurteilungen basierende Ansätze (IRB-Ansätze) verwendet das Institut nicht, so dass hierzu generell keine Aussagen getroffen werden.

Die Handelsbuchrisikopositionen und Beiträge zum Ausfallfonds einer zentralen Gegenpartei betragen bei einer Gewichtung von 8 % 377 TE.

Andere Arten von Risikopositionen belaufen sich, jeweils mit 8 % gewichtet, auf folgende Beträge:

Gegenüber Instituten: 589 TE

Gegenüber Unternehmen: 17 TE.

Die Eigenmittelanforderungen für das operationelle Risiko, Art. 438 f)

Die nach dem Basisindikatoransatz berechneten Eigenmittelanforderungen für das Operationelle Risiko betragen, mit 8 % gewichtet, 535 TE.

Gegenparteiausfallrisikopositionen: Methodik der Zuweisung internen Kapitals und Obergrenzen für Gegenparteiausfallrisikopositionen, Art. 439 a) b) c)

Die Gegenparteiausfallrisiken werden entsprechend den gesetzlichen Großkreditgrenzen festgelegt, die auch Konzernzusammenhänge (Kreditnehmereinheiten) berücksichtigen. Unterhalb dieses Rahmens gibt es für jede Einzelposition Handelslimite. Wegen der im Verhältnis zu den Gesamtrisiken sehr hohen Eigenkapitalausstattung des Instituts wird auf gesonderte Zuweisung von internem Kapital für Gegenparteiausfallrisiken verzichtet.

Sicherheitsbetrag bei einer Herabstufung der Bonität des Instituts, Art. 439 d)

Das Institut arbeitet als börsenzugelassenes Institut auf der höchsten Bonitätsstufe und muss hohe Sicherheiten bei den Clearingbanken für alle offenen Handelspositionen leisten. Die Höhe der Sicherheiten ist von der Bonität des Instituts unabhängig, die Clearingbanken verlangen die für einen Adressenausfall und eine Bonitätsherabstufung höchstmögliche Sicherheit.

Das Institut begegnet dem Risiko einer Herabstufung der Bonität durch die gegenüber den gesetzlichen Vorschriften engeren internen Geschäftsgrenzen.

Zeitwert von Verträgen, Netting, Sicherheiten, Derivate, Art. 439 e) f) g) h)

Das Institut weist keine dieser Posten auf.

Antizyklischer Kapitalpuffer, Art. 440

Wegen der im Verhältnis zu den vorhandenen Gesamtrisiken sehr hohen Eigenkapitalausstattung und weil das Institut keine langfristigen Anlagen eingeht, sondern ausschließlich solche im Handelsbuch, verzichtet das Institut auf die Bildung eines antizyklischen Kapitalpuffers.

Kreditrisikoanpassungen, Art. 442 a) b)

Ein Kredit ist überfällig, wenn der Schuldner mit einer fälligen Zahlung mehr als einen Monat in Verzug ist.

Ein Kredit ist wertgemindert, wenn dem Institut Tatsachen bekannt werden, die eine große Wahrscheinlichkeit beinhalten, dass der Kredit nicht in vollem Umfang zurückgezahlt werden wird. In jedem Fall wird bei einem Zahlungsverzug von 9 Monaten angenommen, dass der Kredit nicht in vollem Umfang zurückgezahlt werden wird.

 

Jedoch ist anzumerken, dass es im langjährigen üblichen regelmäßigen Geschäftsablauf und auf der Basis des Geschäftsmodells des Instituts keine denkbaren Anwendungsfälle für Kreditrisikoanpassungen gibt. Die Kreditrisiken liegen nahezu ausschließlich im Handelsbuch und im Wertpapierhandel, der durch die Clearingbank abgewickelt wird, und sind deshalb notgedrungen immer sehr kurzfristiger Art.

Geografische Verteilung der Risikopositionen, Art. 442 d) e) f) g) h) i)

Alle Risikopositionen entfallen auf Deutschland, nämlich 7.583 TE. Hiervon bestehen 7.365 TE gegenüber Instituten (insbesondere Clearingbanken). Alle Forderungen sind täglich fällig.

Wertgeminderte Positionen sind darin nicht enthalten, ebenso sind keine Kreditrisikoanpassungen direkt in die Gewinn- und Verlustrechnung übernommen worden.

Ansätze für die Bewertung der Eigenmittelanforderungen für das Operationelle Risiko, Art. 446

Das Institut verwendet den Basis-Indikator-Ansatz gem. Art. 315.

Risiko aus nicht im Handelsbuch enthaltenen Beteiligungspositionen, Art. 447

Das Institut hält keine solchen Positionen.

Zinsrisiko aus nicht im Handelsbuch enthaltenen Beteiligungspositionen, Art. 448

Das Institut hält keine solchen Positionen.

Risiko aus Verbriefungspositionen, Art. 449

Das Institut hält keine solchen Positionen.

Vergütungspolitik, Art. 450

Die Vergütungspolitik des Instituts ist darauf ausgerichtet, dass die Mitarbeiter keinerlei Anreize erhalten, Risiken einzugehen.

Verschuldung, Art. 451 Abs. 1 a)

Das Institut hatte zum Bilanzstichtag 2014 eine Verschuldungsquote in Höhe von 85,59.

Positionen im Sinne des Art. 475 Absätze 2 und 3 hält das Institut nicht.

Verschuldung, Art. 451 Abs. 1 b)

Die Risikomessgröße zum Bilanzstichtag 2014 setzt sich zusammen aus Vermögenswerten des Handelsbuches iHv. 3.026 TE, im Übrigen aus Forderungen gegen Kreditinstitute in Höhe von 7.365 TE, gegen Unternehmen iHv. 2.781 TE sowie aus anderen Forderungsklassen iHv. 178 TE.

Treuhandpositionen, Art. 451 Abs. 1 c)

Solche Positionen hat das Institut nicht.

Überwachung des Risikos einer übermäßigen Verschuldung und Einflussfaktoren, Art. 451 Abs. 1 d) e)

Die Überwachung einer übermäßigen Verschuldung wird von der Geschäftsleitung wahrgenommen, die täglich die Liquidität des Instituts prüft. Die Forderungen und Verbindlichkeiten des Instituts sind fast ausnahmslos täglich fällig. Daher ist die Überwachung sehr einfach möglich. Das Geschäftsmodell des Instituts zielt darauf ab, ausschließlich im Wertpapierhandel und hier immer nur mit sehr kurzfristigen Positionen, möglichst nur intra day, aktiv zu sein.

Verwendung von Kreditrisikominderungstechniken, Art. 453

Das Institut verwendet Kreditrisikominderungstechniken lediglich im Rahmen der Vorschriften, die ein bilanzielles und außerbilanzielles Netting erlauben. Allerdings gab es im Berichtszeitraum keine Fälle von Netting.

Vom Institut genommene Sicherheiten, Art. 453 c) d)

Das Institut hat keine Sicherheiten oder Garantien in Empfang genommen, ebenso wenig hat es Kreditderivatepositionen.

Informationen über Markt- oder Kreditrisikokonzentrationen innerhalb der Kreditrisikominderung, Art. 453 e)

Das Institut wendet wegen der Struktur (nur kurzfristige Positionen aus dem Wertpapierhandel) und Quantität seiner Risiken (siehe oben zur Verschuldungsquote) keine Kreditrisikominderungstechniken an.

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